Nach Terminankündigung (siehe Link
) - die Geschehnisse
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Hachmannplatz, 15 Uhr:
In die Endlosschleife klassischer Musik, mit der der Hauptbahnhof und der überdachte Teil des angrenzenden Hachmannplatzes seit ca. 10 Jahren ununterbrochen beschallt wird - angeblich mögen das die Leute nicht, die heute dagegen demonstrieren wollen, dass sie hier unerwünscht sind - mischt sich dröhnende Punkmusik, später etwas seniorentauglichere lateinamerikanische (oder spanische) Revolutionsmusik.

Der Gulaschwagen von Tim Mälzer steht schon bereit, es gibt Chili con Carne, und es ist genug für alle da.

Ein einsamer Hamburger Polizist (der Hauptbahnhof ist sonst, dachte ich, Domäne der Bundespolizei) steht mit einem Klemmbrett herum und sucht offensichtlich einen Verantwortlichen, damit nachher alles seine Ordnung hat. Als drei Leute von der Partei Die Linke erscheinen, ordentlich mit roten Fahnen, wie sich das für Linke gehört, geht er auf sie zu und scheint richtig glücklich zu sein, kritzelt etwas auf sein Klemmbrett und zieht sich in sein Auto vor dem Bieberhaus zurück, da hat er's auch wärmer. Während der Kundgebung schlendern dann zwei seiner Kollegen bewollmützt herum und lassen uns in Ruhe und wir sie auch.

Inzwischen haben sich etwa hundert bis hundertfünfzig Leute eingefunden, laut Mopo [URL=http://www.mopo.de/politik/hamburger-innenstadt-demo-gegen-das-sauf-verbot-am-hauptbahnhof,5067150,21505302.html]:klick:[/URL] waren es hundert, die gegen das "Saufverbot" protestierten (das war nur ein Nebenaspekt). Es hätten ruhig ein paar mehr sein können.

Anfangs versteht man der Sprecher des Einwohnervereins St. Georg noch, aber die erste Lautsprecheranlange macht bald schlapp und mit der Ersatzanlage hört man vielleicht in zehn Metern noch was, weiter weg nichts mehr.

Die Redner/innen beziehen sich auf die massenhafte Vertreibung von Mietern bezahlbarer Wohnungen aus St. Georg und dem Versuch des Senats und des Bahnvorstands, den Hauptbahnhof zu einer geschönten "Visitenkarte" zu machen - die Leute, die man da nicht haben will, und die sich traditionell auch in anderen Städten am Bahnhof treffen, sollen gefälligst unsichtbar und sonstwo bleiben.
Und natürlich, dass man sich das nicht gefallen lässt.




Punkt 16 Uhr erklärt der Versammlungsleiter die Demo für beendet, nicht ohne daran zu erinnern, dass es nicht die letzte war. So treffen sich jeden Donnerstag um 18 Uhr Leute auf dem Hachmannplatz, die, in dem sie demonstrativ vor Ort das tun, was seit Oktober verboten ist, nämlich zu rauchen und alkoholische Getränke zu konsumieren bzw. etwas, was so aussieht.
) - die Geschehnisseweitblickforum.de/forum/thread.php?postid=23857#post23857
Hachmannplatz, 15 Uhr:
In die Endlosschleife klassischer Musik, mit der der Hauptbahnhof und der überdachte Teil des angrenzenden Hachmannplatzes seit ca. 10 Jahren ununterbrochen beschallt wird - angeblich mögen das die Leute nicht, die heute dagegen demonstrieren wollen, dass sie hier unerwünscht sind - mischt sich dröhnende Punkmusik, später etwas seniorentauglichere lateinamerikanische (oder spanische) Revolutionsmusik.
Der Gulaschwagen von Tim Mälzer steht schon bereit, es gibt Chili con Carne, und es ist genug für alle da.
Ein einsamer Hamburger Polizist (der Hauptbahnhof ist sonst, dachte ich, Domäne der Bundespolizei) steht mit einem Klemmbrett herum und sucht offensichtlich einen Verantwortlichen, damit nachher alles seine Ordnung hat. Als drei Leute von der Partei Die Linke erscheinen, ordentlich mit roten Fahnen, wie sich das für Linke gehört, geht er auf sie zu und scheint richtig glücklich zu sein, kritzelt etwas auf sein Klemmbrett und zieht sich in sein Auto vor dem Bieberhaus zurück, da hat er's auch wärmer. Während der Kundgebung schlendern dann zwei seiner Kollegen bewollmützt herum und lassen uns in Ruhe und wir sie auch.
Inzwischen haben sich etwa hundert bis hundertfünfzig Leute eingefunden, laut Mopo [URL=http://www.mopo.de/politik/hamburger-innenstadt-demo-gegen-das-sauf-verbot-am-hauptbahnhof,5067150,21505302.html]:klick:[/URL] waren es hundert, die gegen das "Saufverbot" protestierten (das war nur ein Nebenaspekt). Es hätten ruhig ein paar mehr sein können.
Betteln, rauchen, saufen oder auf dem Boden sitzen – das alles ist am Hauptbahnhof verboten. Die Bahn hat seit Ende Oktober in den überdachten Bereichen sowie dem Mönckebergtunnel das Sagen. Trinker und Obdachlose, die sich nicht an die Regeln halten, werden vom Sicherheitsdienst weggeschickt – gegen den Willen vieler Initiativen.
Die machten am Sonnabend ihrem Ärger Luft. Rund 100 Menschen kamen bei Bibber-Temperaturen zu einer Kundgebung auf den Hachmannplatz (St. Georg). Ihre Forderungen: Schluss mit Verdrängung. Soziale Angebote für die Bedürftigen
(aus dem o.g. Link).
Anfangs versteht man der Sprecher des Einwohnervereins St. Georg noch, aber die erste Lautsprecheranlange macht bald schlapp und mit der Ersatzanlage hört man vielleicht in zehn Metern noch was, weiter weg nichts mehr.
Die Redner/innen beziehen sich auf die massenhafte Vertreibung von Mietern bezahlbarer Wohnungen aus St. Georg und dem Versuch des Senats und des Bahnvorstands, den Hauptbahnhof zu einer geschönten "Visitenkarte" zu machen - die Leute, die man da nicht haben will, und die sich traditionell auch in anderen Städten am Bahnhof treffen, sollen gefälligst unsichtbar und sonstwo bleiben.
Und natürlich, dass man sich das nicht gefallen lässt.
Punkt 16 Uhr erklärt der Versammlungsleiter die Demo für beendet, nicht ohne daran zu erinnern, dass es nicht die letzte war. So treffen sich jeden Donnerstag um 18 Uhr Leute auf dem Hachmannplatz, die, in dem sie demonstrativ vor Ort das tun, was seit Oktober verboten ist, nämlich zu rauchen und alkoholische Getränke zu konsumieren bzw. etwas, was so aussieht.

- so das darauf schon einmal nicht liegen kann.
noch ein Foto gefunden das irgendwie in das Thema reinpasst.