Ein Gericht im US-Bundesstaat Pennsylvania hat vorläufig ein umstrittenes Wahlgesetz gekippt, das nach Ansicht von Bürgerrechtlern vor allem Anhänger von Präsident Barack Obama an der Abstimmung gehindert hätte.
Wähler im US-Bundesstaat Pennsylvania müssen demnach bei der Stimmabgabe während der Präsidentschaftswahl Anfang November keinen Personalausweis mit Foto mehr vorlegen. Kritiker hatte argumentiert, dass dadurch Einwanderer benachteiligt gewesen wären.
Diese haben oftmals keine Geburtsurkunde und können daher nur mit großem organisatorischen und finanziellen Aufwand einen Personalausweis beantragen, der in den USA grundsätzlich nicht Pflicht ist. Ihnen genügt nun zur Wahl ein Ausweisdokument ohne Lichtbild.
Vor allem Obamas Demokraten haben bei Einwanderern viele Wähler. In Pennsylvania hatte der Präsident bei der Wahl vor vier Jahren die meisten Stimmen bekommen. Der Staat zählt zu den sogenannten Swing States mit wechselnden Mehrheiten, die als Gradmesser für das nationale Wahlergebnis gelten.
Auch in einigen anderen Staaten, vor allem solchen, die von den Republikanern kontrolliert werden, wurden ähnliche Vorschriften gestoppt.
Die Befürworter der Gesetze hatten auf die Verhinderung von Missbrauch bei der Stimmabgabe verwiesen. Eine niedrige Wahlbeteiligung war in den USA traditionell den Republikanern zugute gekommen.
tagesschau.de/ausland/usa532.html
Wähler im US-Bundesstaat Pennsylvania müssen demnach bei der Stimmabgabe während der Präsidentschaftswahl Anfang November keinen Personalausweis mit Foto mehr vorlegen. Kritiker hatte argumentiert, dass dadurch Einwanderer benachteiligt gewesen wären.
Diese haben oftmals keine Geburtsurkunde und können daher nur mit großem organisatorischen und finanziellen Aufwand einen Personalausweis beantragen, der in den USA grundsätzlich nicht Pflicht ist. Ihnen genügt nun zur Wahl ein Ausweisdokument ohne Lichtbild.
Vor allem Obamas Demokraten haben bei Einwanderern viele Wähler. In Pennsylvania hatte der Präsident bei der Wahl vor vier Jahren die meisten Stimmen bekommen. Der Staat zählt zu den sogenannten Swing States mit wechselnden Mehrheiten, die als Gradmesser für das nationale Wahlergebnis gelten.
Auch in einigen anderen Staaten, vor allem solchen, die von den Republikanern kontrolliert werden, wurden ähnliche Vorschriften gestoppt.
Die Befürworter der Gesetze hatten auf die Verhinderung von Missbrauch bei der Stimmabgabe verwiesen. Eine niedrige Wahlbeteiligung war in den USA traditionell den Republikanern zugute gekommen.
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