Obama gegen Romney: US-Wahlkampf 2012

      Obama gegen Romney: US-Wahlkampf 2012

      Ein Gericht im US-Bundesstaat Pennsylvania hat vorläufig ein umstrittenes Wahlgesetz gekippt, das nach Ansicht von Bürgerrechtlern vor allem Anhänger von Präsident Barack Obama an der Abstimmung gehindert hätte.

      Wähler im US-Bundesstaat Pennsylvania müssen demnach bei der Stimmabgabe während der Präsidentschaftswahl Anfang November keinen Personalausweis mit Foto mehr vorlegen. Kritiker hatte argumentiert, dass dadurch Einwanderer benachteiligt gewesen wären.

      Diese haben oftmals keine Geburtsurkunde und können daher nur mit großem organisatorischen und finanziellen Aufwand einen Personalausweis beantragen, der in den USA grundsätzlich nicht Pflicht ist. Ihnen genügt nun zur Wahl ein Ausweisdokument ohne Lichtbild.

      Vor allem Obamas Demokraten haben bei Einwanderern viele Wähler. In Pennsylvania hatte der Präsident bei der Wahl vor vier Jahren die meisten Stimmen bekommen. Der Staat zählt zu den sogenannten Swing States mit wechselnden Mehrheiten, die als Gradmesser für das nationale Wahlergebnis gelten.

      Auch in einigen anderen Staaten, vor allem solchen, die von den Republikanern kontrolliert werden, wurden ähnliche Vorschriften gestoppt.

      Die Befürworter der Gesetze hatten auf die Verhinderung von Missbrauch bei der Stimmabgabe verwiesen. Eine niedrige Wahlbeteiligung war in den USA traditionell den Republikanern zugute gekommen.

      tagesschau.de/ausland/usa532.html
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      - Kurt Tucholsky -
      Obama hat mit seinem Krisenmanagement im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm "Sandy" überzeugt. Dennoch wirkte die Aufforderung des New Yorker Bürgermeisters Bloomberg wie ein Paukenschlag. Der Ex-Republikaner hat seine Landsleute dazu aufgerufen, Präsident Obama wiederzuwählen, weil er "den Klimawandel angeht".

      Von Ralph Sina, WDR-Hörfunkstudio Washington

      Der Appell des New Yorker Bürgermeisters war kurz und unmissverständlich. "Wählt in diesem November einen Präsidenten, der den Klimawandel angeht", schrieb der Ex-Republikaner Michael Bloomberg auf Twitter.

      Obama habe die Führerschaft in Sachen Klimawandel inne, so der New Yorker Bürgermeister auf bloomberg.com. Und die Zeitung "Businessweek", die ihm zu 100 Prozent gehört, titelt mit Blick auf Hurrikan "Sandy": "Natürlich geht es hier um die Erderwärmung."

      Eilmeldung: "Obama wird vom New Yorker Bürgermeister unterstützt", meldete kurz darauf der US-Nachrichtensender CNN. Bloomberg lobe den US-Präsidenten wegen dessen Haltung zum Klimawandel und globaler Erderwärmung, so CNN. "Wir brauchen Führung im Weißen Haus", sagte der New Yorker Bürgermeister. Obama habe in den letzten Jahren wichtige Schritte zur Minimierung des Kohlendioxid-Ausstoßes unternommen und zum Beispiel strenge Verbrauchsnormen für Autos und Lkw festgelegt, betonte Bloomberg.

      "Der Klimawandel ist kein Scherz", hatte Obama in seiner Rede vor dem Parteitag der Demokraten betont. "Mehr Dürreperioden, Überflutungen und verheerende Waldbrände seien kein Witz", sagte Obama weiter, über dessen Klimapolitik-Ambitionen sich Mitt Romney zuvor auf dem Republikanerparteitag in Tampa regelrecht lustig gemacht hatte: Obama habe versprochen, den Anstieg der Meeresspiegel zu verlangsamen, spottete Romney.

      tagesschau.de, ganzer Text:
      tagesschau.de/ausland/wahlempfehlung-bloomberg102.html
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      - Kurt Tucholsky -
      Ein US-Kommentator sagte kürzlich bei NDR4-Radio sinngemäß, dass früher die Demokraten die Liberalen gewesen wären und die Republikaner die Konservativen. Heute seien die Demokraten die Konservativen und die Republikaner die Rechtsradikalen.

      Für mich sieht die Sache so aus, dass die Romney/Ryan-Wähler entweder raffgierige Reiche sind oder solche, die es ohne Rücksicht auf ihre Mitmenschen werden wollen. Oder (vordergründig religiös motivierte) Neurotiker, die zu feig sind, in Psychotherapie zu gehen. Oder einfach engstirnige Idioten, in deren Kopf sich anstelle des Hirns der Dickdarm zu befinden scheint.

      Tatsächlich ist die Sache wahrscheinlich komplizierter, denn immer noch scheint es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu sein. Und bei allen Vorurteilen zweifle selbst ich daran, dass die Hälfte der Wahlteilnehmer, d.h. etwa ein Viertel aller US-Wähler in eine der o.g. Kategorien gehört. Offensichtlich tickt der Durchschnitts-US-Bürger wesentlich anders als der deutsche Wähler, bei denen derzeit Romney/Ryan keine Chance hätten. Mehr dazu in diesem Tagesschau-Interview:
      tagesschau.de/ausland/interview-hassel100.html
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      - Kurt Tucholsky -
      Grizzly sein :senf2:

      Mann, war das spannend.
      Zum Glück hab ich mir abends um 22:30 eine kleine Dröhnung verpasst, um schlafen zu können. Um 4:45 wurde ich wach, tappte ins Wohnzimmer zu Schnuppi und sah meine schlimmsten Alpträume verwirklicht:
      Romney führt :was:

      Das war zum Glück nur eine Zwischenrechnung, die sich bald zum Guten änderte.

      :congra: Barack :daumenhochklein:
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      - Kurt Tucholsky -
      Aber nun der Reihe nach (Wahlticker n-tv) :link: leicht von mir gekürzt:


      +++ 0.47 Die ersten Zahlen sind da +++
      Die ersten Ergebnisse der Auszählungen werden vermeldet. In Indiana stimmten bisher 60 Prozent für Romney, in Kentucky 69 Prozent. In New Hampshire liegt Obama mit 65 Prozent vorne. Ausgezählt sind jeweils weniger als 1 Prozent der Stimmen.

      +++ 1.02 CNN-Prognose: Vermont für Obama, Kentucky für Romney +++
      Laut CNN-Hochrechnung gewinnt Obama die drei Wahlmänner aus Vermont, Romney siegt in Kentucky und erhält von dort acht Wahlmännerstimmen.

      +++ 1.25 Romney siegt in Indiana +++
      Mitt Romney erreicht die Mehrheit der Stimmen in Indiana. Dadurch erhält er 11 Wahlmännerstimmen. Der Zwischenstand: Obama 3 – Romney 19.

      +++ 1.32 Romney siegt in West Virginia +++
      Mitt Romney erreicht auch in Virginia die Mehrheit der Stimmen. Dadurch erhält er 5 Wahlmännerstimmen. Der Zwischenstand: Obama 3 – Romney 24.

      +++ 2.03 Obama hat bereits 64 Wahlmänner sicher +++
      Barack Obama gewinnt die Wahlmänner von Vermont, Massachusetts, Conneticut, Rhode Island, Dalaware, Maryland und dem District of Columbia. Oklahoma und South Carolina gehen an Romney. Obama führt damit mit 64 zu 40 Wahlmännerstimmen.

      +++ 2.14 Georgia wählt Romney +++
      Die 16 Wahlmänner aus Georgia gehen wie erwartet an Mitt Romney. Zwischenstand: Obama 64, Romney 56. Um Präsident zu werden, braucht ein Kandidat 270 Wahlmännerstimmen.

      +++ 2.28 Höchste Spannung in Florida +++
      In Florida sind derzeit 50 Prozent der Stimmen ausgezählt. Das vorläufige Ergebnis: 50 Prozent für Obama, 50 Prozent für Romney.

      +++ 2.34 Deutscher Beobachter: Umstände der Wahl "unzumutbar" +++
      Der deutsche OSZE-Wahlbeobachter Jürgen Klimke kritisiert die Wahlabläufe vor Ort. Die Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) seien in ihrer Arbeit eingeschränkt worden, sagte der Bundestagsabgeordnete nach Angaben von "Welt Online". Den Wahlbeobachtern seien die zu besuchenden Wahllokale vorgegeben worden. Wahlbeobachter dürften zudem in einigen Wahllokalen nicht fotografieren, kein Handy mitführen und die Leute nicht ansprechen. Klimke monierte auch, dass in manchen Wahllokalen Bilder von Präsident Barack Obama hingen. "Das ist indirekte Wahlbeeinflussung", sagte er. Auch die teils langen Warteschlangen vor den Wahllokalen seien "unzumutbar".

      +++ 2.47 Romney liegt wieder vorne +++
      Nun gelten sie Ergebnisse in 15 Staaten als sicher. Zuletzt wurde Alabama ausgezählt und für Mitt Romney gewertet. Der Republikaner hat nun 82 Wahlmänner auf seiner Seite, Demokrat Obama nur 64. Die Blicke gehen weiter nach Ohio und Florida, die beide im Wahlkampf hart umkämpft wurden.

      +++ 3.05 Bereits 29 Staaten ausgezählt +++
      Von North Dakota im Norden bis Texas im Süden wählen die USA traditionell einen Republikaner. Das ist auch dieses Mal so. Die Stimmen aus der Mitte der USA gehen an Mitt Romney. Obama gewinnt weitere Staaten an der Ostküste. Der Zwischenstand: Obama 123, Romney 152. Bis hierhin waren diese Ergebnisse erwartet worden. Keiner der entscheidenden Swing-States ist bisher ausreichend ausgezählt. Auch Michigan geht an Obama - Romney hatte sich hier Chancen ausgerechnet.

      +++ 03.19 Florida: Kandidaten trennen nur 190 Stimmen +++
      Florida hat 19 Millionen Einwohner. Dennoch trennen die Kandidaten nach Auszählung von 78 Prozent nur 190 Stimmen.

      +++ 3.43 CBS: Swing-State New Hampshire wählt Obama +++
      Obama bekommt die vier Wahlmännerstimmen aus New Hampshire, das bis zuletzt umstritten war, berichtet der Sender CBS.

      +++ 4.03 Wichtige Staaten machen es spannend +++
      Mit Utah bekommt Mitt Romney weitere, längst als sicher gehandelte Stimmen. New Hampshire geht an Obama. Viele wichtige Staaten sind noch nicht ausgezählt. In Florida liegt Obama mittlerweile um einen Prozentpunkt vorne, in Ohio holt Romney auf. Der Zwischenstand: Obama 147, Romney 158.

      +++ 4.13 Gary E. Johnson könnte Wahl entscheiden +++
      Gary E. Johnson, kaum beachteter dritter Kandidat , könnte zum Stolperstein für den Republikaner Mitt Romney werden. Der Konservative hat in Florida mehrere Zehntausend Stimmen gewonnen. Das ist bei mehr als 19 Millionen Einwohnern zwar nur eine Marginalie – aber genau diese Stimmen könnten Romney am Ende für einen Sieg in dem wichtigen Swing State fehlen. Johnson ist Kandidat der libertären Partei, die den Republikanern nahesteht. Analysten gehen davon aus, dass die Wähler dieser radikal auf freie Marktwirtschaft setzenden Partei ohne eigenen Kandidaten den der Republikaner wählen würden.

      +++ 4.33 Florida tendiert zu Obama +++
      Gewinnt Obama die Stimmen aus Florida, ist eine Fortsetzung seiner Präsidentschaft so gut wie sicher. Bislang sind 87 Prozent der Stimmen dort ausgezählt. Für Obama stimmten davon 50 Prozent, für Romney 49 Prozent. Der Unterschied beträgt 46.000 Stimmen.

      +++ 5.06 Swing-States wählen gespalten +++
      Es gibt Ergebnisse aus zwei umkämpften Staaten: Wisconsin (10 Stimmen), die Heimat Romneys, wählt Obama. Ebenso Iowa (6 Stimmen). North Carolina (15 Stimmen) geht an Romney.

      +++ 5.17 Obama gewinnt die Wahl +++ :sektknall:
      Barack Obama bleibt der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Vorsprung in den entscheidenden Staaten scheint für den Herausforderer Mitt Romney nicht mehr einholbar zu sein. Sowohl in Ohio wie auch in Florida liegt Obama vorne.

      +++ 5.31 Obama: "Wir stehen alle zusammen. Danke." +++
      US-Präsident Barack Obama bedankt sich bei seinen Anhängern für die gewonnene Wahl. "Das passierte nur Euretwegen. Danke.", schreibt er per Twitter. Kurz danach postet er: "Vier weitere Jahre." Viele Tweets werden von Mitarbeitern verfasst, dieser trägt aber Obamas Initialen "bo": "Wir stehen alle zusammen. So haben wir Wahlkampf gemacht und so sind wir. Danke."

      +++ 5.57 Romney erkennt Niederlage nicht an +++
      Mitt Romney erkennt die Wahlniederlage nach einem US-Fernsehbericht noch nicht an. Er habe den Staat Ohio noch nicht verloren gegeben, meldete der Sender NBC. Üblicherweise gestehen die Verlierer bei US-Wahlen ihre Niederlage innerhalb kurzer Zeit ein.

      +++ 6.07 Obama und Romney lassen auf sich warten +++
      Alle Zeichen stehen auf einem Wahlsieg von Barack Obama. Doch der Amtsinhaber tritt vorerst nicht vor die Menschen, um sich als Sieger feiern zu lassen. Und auch Mitt Romney gesteht seine Niederlage vorerst nicht ein. Noch fehlt ein offizielles Ergebnis aus Ohio, dem Staat, der momentan das Zünglein an der Waage darstellt.

      +++ 6.17 Colorado wählt Obama +++
      US-Präsident Barack Obama hat nach Angaben mehrerer TV-Sender auch den Swing State Colorado gewonnen. Damit hätte er auch ohne Ohio die notwendige Mehrheit an Wahlmännerstimmen für eine zweite Amtszeit beisammen.

      +++ 6.40 Romney bleibt in der Deckung +++
      Was sich da bloß hinter den Kulissen abspielt? Noch immer lassen sich weder Obama in Chicago noch der unterlegene Romney in Boston in der Öffentlichkeit blicken. Mittlerweile ist die Sache klar: Selbst wenn Ohio doch nicht an Obama gehen sollte, reicht es für "four more years". Denn in Colorado gehen die Wahlmänner an den Demokraten. Obama muss auf Romney warten. In den USA spricht immer zuerst der Wahlverlierer, so will es der Brauch.

      +++ 6.53 Auch Virginia geht an Obama +++
      Der Wahlsieg von Obama wird immer klarer. Der Demokrat sicherte auch den umkämpften Staat Virginia, wie CNN und "New York Times" berichteten. Auf Virginia entfallen 13 Wahlmännerstimmen. Die Umfragen vor der Wahl waren in keinem anderen Staat so knapp gewesen wie in Virginia.

      +++ 6.56 Romney gesteht Niederlage ein +++
      Der gescheiterte republikanische US-Präsidentschaftskandidat Romney hat Obama zum Sieg gratuliert und seine Niederlage eingestanden. Nachdem er Obama angerufen hatte, um ihm zu gratulieren, trat er vor die Menschen in Boston. Er sagte: "Ich wünsche dem Präsidenten, der First Lady und seinen Kindern alles Gute. Ich bete dafür, dass der Präsident bei der Führung unseres Landes viel Erfolg haben wird." Die USA könnten sich keinen weiteren Parteienstreit mehr leisten. Er kündigte an, dass die Republikaner daran mitwirken wollen, die Probleme des Landes zu lösen.

      +++ 7.39 Obama dankt Wählern und Romney +++
      "Heute, mehr als 200 Jahre, nachdem eine Kolonie das Recht erworben hat, ihr Schicksal selbst zu bestimmen, ist das Projekt, unsere Union zu vollenden, einen weiteren Schritt vorangekommen." Das sind die ersten Worte des wiedergewählten Präsidenten Obama. Er dankte allen Wählern für ihre Teilnahme und bei seinem Herausforderer Romney.

      +++ 7.52 "Ich habe Ihnen zugehört": Obama will sich reinhängen +++
      "Ob ich Ihre Stimme bekommen habe oder nicht, ich habe Ihnen zugehört. Mit ihren Anliegen werde ich ins Weiße Haus zurückkehren, um meine Arbeit besser fortzusetzen." Mit diesen Worten gelobt Obama vor dem Volk, weiter hart für das Wohl seines Landes einzustehen. Er nimmt aber auch die Bürger selbst in die Pflicht. In einer Demokratie ende die Verantwortung der Bürger nicht mit den Wahlen.

      PS:
      Hier die Stimmenmehrheiten in den einzelnen Staaten, wobei sie in Florida immer noch nicht fertig sind:
      n-tv.de/politik/US-Wahl/
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      - Kurt Tucholsky -
      Und in Florida sind sie immer noch nicht fertig ...
      Im US-Bundesstaat Florida ist der Wahlausgang weiter "too close to call". Nach Auszählung von 99 Prozent der Wählerstimmen liegt Obama dort mit 49,8 Prozent rund 0,5 Punkte oder 45.000 Stimmen vor seinem Herausforderer Romney (49,8 Prozent). Im Bezirk Miami-Dade verzögert sich die Auszählung wegen der großen Zahl von "Absentee Ballots" und langer Schlangen vor den Wahllokalen. Vor Mittwochnachmittag (Ortszeit) werde kein Ergebnis erwartet, so der dortige Wahlleiter.

      tagesschau.de/nachrichtenticker/
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      - Kurt Tucholsky -
      Inzwischen sind sie in Florida auch fertig, Obama hat gewonnen.
      Vier Tage nach der US-Präsidentenwahl hat auch der Bundesstaat Florida die Auszählung der Stimmen beendet und Amtsinhaber Barack Obama zum Sieger erklärt. Obama habe 50,01 Prozent geholt, teilte die örtliche Wahlkommission mit. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney erhielt demnach 49,14 Prozent. Der Abstand habe am Ende rund 74.000 Stimmen betragen.

      Für den Ausgang der Präsidentenwahl hat das Ergebnis keine entscheidende Bedeutung mehr, da Obama bereits in der Wahlnacht genügend Staaten gewonnen hatte. Das Endergebnis bei den Wahlmännerstimmen lautet jetzt 332 für Obama und 206 für Romney. Auch bei der Gesamtzahl der Stimmen lag Obama schließlich deutlich vorn. Laut CNN gewann er US-weit mit 51 zu 48 Prozent gegen Romney. Rund 3,2 Millionen mehr Bürger votierten für den Amtsinhaber als für den Herausforderer.

      In Florida hatte Obama bei der Auszählung am 6. November knapp vor Romney gelegen. Daher kam es auf die sogenannten provisorischen Stimmen an – Stimmzettel, die erst noch überprüft werden mussten.

      zeit.de/politik/ausland/2012-11/obama-wahl-florida
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      - Kurt Tucholsky -