wikipedia sagt dazu
PS: Der letzte Satz ist aber noch nicht das Ende. Mangels Anpassungsfähigkeit des monopol-
kapitalistischen Systems an die Erfordernisse der Menschen wird es zwangsläufig zu einer
Weiterentwicklung kommen müssen. Ob der Kommunismus dabei noch einmal eine Rolle spielt
steht in den Sternen. Doch eins ist so gut wie sicher: gemeinschaftliches Eigentum an Produktions-
mitteln und eine gesellschaftsübergreifende Wirtschaftslenkung zur gleichmäßigeren Verteilung
der Ressourcen sind in Zukunft unabdingbar. Egal wer die neue Wirtschaftsordnung entwickelt...
eine neue Stufe der Produktions-und Besitzverhältnisse muß her. Sonst fliegt uns der ganze Laden
eines Tages um die Ohren.
3) Wirtschaft und Politik: Ende der 50er-Jahre in den USA entstandenes Denkmodell, das von
ökonomischen und sozialstrukturellen Tendenzen einer gegenseitigen Angleichung (Konvergenz)
zwischen Kapitalismus und Sozialismus ausging. Bestimmte Funktionsabläufe und Strukturen einer
Industriegesellschaft in politisch-ideologisch gegensätzlichen (divergenten) Systemen erzwingen
danach die Angleichung zu einem einheitlichen Gesellschaftstyp. Der Begriff Konvergenz wurde zum
ersten Male von P. A. Sorokin verwendet, der Ähnlichkeiten zwischen den Gesellschaftssystemen der
USA und der UdSSR festzustellen glaubte. J. Tinbergen und J. K. Galbraith sahen in den
kapitalistischen Ländern eine ständige Zunahme staatlicher Planung und eine zunehmende Bedeutung
des Staatssektors auf Kosten des privaten Sektors, in den marxistisch-leninistisch beeinflussten
Staaten eine wachsende Beachtung der »Marktrationalität« und die Anerkennung der ökonomischen
Rolle von Geld und Zins um der höheren Effizienz der Wirtschaft willen. Hauptansatzpunkte der
Konvergenztheoretiker waren: 1) der wissenschaftlich-technische Fortschritt beider
Gesellschaftssysteme und die damit ermöglichte Massenproduktion langlebiger Konsumgüter; 2)
fortschreitende Arbeitsteilung und Verwissenschaftlichung des Berufslebens; 3) Urbanisierung; 4)
Entstehung einer technokratischen Führungsschicht, die im Entscheidungsprozess ein starkes Maß an
Autonomie gewinnt, im sozialistischen System gegenüber den politisch-ideologischen
Führungskadern, im marktwirtschaftlichen System gegenüber den Kapitaleignern (Galbraith fand dafür
den Begriff der »Technostruktur«); 5) verwandte Planungsmethoden und
Wirtschaftlichkeitsrechnungen; 6) Konvergenz der Bildungssysteme und Lerninhalte; 7) Anerkennung
ökonomisch-technischer »Sachzwänge«. Bei der Betonung vergleichbarer Merkmale wurden jedoch
grundlegende Eigenschaften beider Systeme (z. B. Eigentumsfrage, Form der Gewinnaneignung,
Marktmechanismus) außer Acht gelassen. Besonders der Neoliberalismus und der Marxismus-
Leninismus lehnten die Konvergenztheorie ab. Durch den Zusammenbruch fast aller sozialistischen
Systeme hat die Konvergenztheorie ihre Relevanz verloren.
PS: Der letzte Satz ist aber noch nicht das Ende. Mangels Anpassungsfähigkeit des monopol-
kapitalistischen Systems an die Erfordernisse der Menschen wird es zwangsläufig zu einer
Weiterentwicklung kommen müssen. Ob der Kommunismus dabei noch einmal eine Rolle spielt
steht in den Sternen. Doch eins ist so gut wie sicher: gemeinschaftliches Eigentum an Produktions-
mitteln und eine gesellschaftsübergreifende Wirtschaftslenkung zur gleichmäßigeren Verteilung
der Ressourcen sind in Zukunft unabdingbar. Egal wer die neue Wirtschaftsordnung entwickelt...
eine neue Stufe der Produktions-und Besitzverhältnisse muß her. Sonst fliegt uns der ganze Laden
eines Tages um die Ohren.
Wenn am Abend noch das Feuer brennt hat der Schmied den Feierabend verpennt.
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