Mehr als 40 Jahre saß Herman Wallace zu Unrecht in Isolationshaft.
23 Stunden am Tag verbrachte er in einer Sechs-Quadratmeter-Zelle.
Nun kam der 71-Jährige frei – als sterbenskranker Mann.
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Herman Wallace war gemeinsam mit zwei weiteren Männern wegen eines im Jahr 1972 begangenen Mordes an einem Gefängniswärter verurteilt worden. Ursprünglich saß das Trio wegen Raubes ein.
Die ganzen Jahre über beteuerte Wallace seine Unschuld – und stets gab es auch erhebliche Zweifel an seiner Schuld. Doch es passierte nichts.
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Während einer der Männer bereits 2001 freikam, mussten Wallace und der zweite Verurteilte weiter ihre Haft in winzigen Zellen des Hochsicherheitsgefängnisses im US-Bundesstaat Louisiana verbringen. Ein Richter stellte nach CNN-Angaben nun fest, dass Wallaces Verurteilung verfassungswidrig gewesen sei.
Laut seines Anwalts George Kendall will der Sterbenskranke rechtlich gegen die Behörden vorgehen: "Herr Wallace hofft, dass dieses Verfahren anderen Menschen dazu verhilft, derart grausame Haftbedingungen nicht länger ertragen zu müssen", sagte sein Anwalt. Die vermutlich letzten Wochen seines Lebens wird Wallace in einem Hospiz verbringen.
02.10.2013 | 18:56 Uhr
Quelle und Weiteres: n24.de/n24/Nachrichten/Panoram…haeftling-kommt-frei.html
:o_linie3:
Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
den einen, wenn man hinausfährt,
erlebnishungrig und voller Erwartung -
und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.
(Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
den einen, wenn man hinausfährt,
erlebnishungrig und voller Erwartung -
und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.
(Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
