Eine Hansestadt, deren Hanse verloren geht - Lübeck
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Jepp
und deshalb wenden wir uns wieder mehr der Sachlichkeit zu 
Was Ihr in Lübeck auch anschauen könnt ist das Buddenbrookhaus.
Die Buddenbrooks ist eigentlich ein Roman von Thomas Mann (näheres siehe :link: wurde jedoch auch verfilmt (siehe :clickhere2:).
Die Filmaufnahmen fanden in diesem Haus
statt:
Eine kleine Infotafel gibt ein wenig Auskunft über das Haus und seine Hintergründe:
:o_linie3:
Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
den einen, wenn man hinausfährt,
erlebnishungrig und voller Erwartung -
und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.
(Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise) -
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Das Haus wurde aber schön restauriert...ich habe den Film "Die Buddenbrooks" auch gesehen. Armin Müller Stahl sehen ich gern, aber er macht sich rar im Fernsehen...nur mal am Rande bemerkt

...ach hast Du auch so einen "Süssen"...bei meinem ist auch nichts sicher...Schokolade usw. wird bei uns nicht alt
Original von Ini
nur das eigene Werk mitnehmen - würde bei meiner Naschkatze von Mann nicht lang überleben
Liebe Grüße von
Lebe den Tag, solange er dich noch hat. -
Nicht weit vom Buddenbrookshaus findet Ihr das Günter Grass Haus in dem sich Dauerausstellungen von ihm befinden.
In der 2. Etage hingegen ist kein freier Zutritt, da Grass dort sein Sekretariat hat und Gäste nur auf Anmeldung vorgelassen werden.
Warum das so ist und wie der Ablauf ist, könnt Ihr anhand dieses Artikels nachlesen:
abendblatt.de/kultur-live/arti…st-bei-Guenter-Grass.html
nun aber endlich eine Aufnahme des Hauses (leider nur mit einem über die Straße gespannten Transparent drauf):
Und bei diesem Foto seht Ihr eine seiner alten Originalschreibmaschinen:
Wer mehr zu Günter Grass, dem Haus mit seinen Ausstellungen wissen möchte, kann hier :link: oder/ und hier :klick: mehr erfahren.
Wir selbst waren, aus Zeitmangel, nicht im Haus.
Dafür kurz im Füchtingshof, der nur wenige Meter weiter ist.
Dazu dann beim nächsten mal mehr.:o_linie3:
Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
den einen, wenn man hinausfährt,
erlebnishungrig und voller Erwartung -
und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.
(Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise) -
Werfen wir zunächst einen Blick zum Eingang des Füchtingshofes:
Sieht einladend aus, finden wir.
Nur, was hat es mit dem Füchtingshof auf sich?
Hier
eine Kurzinfo:
Ausführlichere Informationen erhaltet Ihr hier :link:
Durch unsere Fotos könnt Ihr Euch nur ein ganz klein wenig umschauen, da die Lichtverhältnisse schon sehr ungünstig waren (sehr später Nachmittag - Ihr seht es am Sonnenstand):
Und schon verlassen wir wieder die Anlage, allerdings nicht ohne eine kleine Spende für diese bezaubernde Wohnanlage hinterlassen zu haben - wofür es einen kleinen Sammelbehälter gibt.
Wir machen uns noch auf die Socken zu einer anderen Sehenswürdigkeit - für alle die noch ein wenig Neugier in sich tragen
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Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
den einen, wenn man hinausfährt,
erlebnishungrig und voller Erwartung -
und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.
(Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise) -
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Da hast Du recht liebe Ini, obwohl ich in diesem Fall nicht traurig war - eben weil es als Wohnanlage benutzt und liebevoll gepflegt wird.
Nun aber wie versprochen zur nächsten Sehenswürdigkeit:
Wie gut Ihr die Tafel lesen könnt, weiß ich nicht.
Jedenfalls sind wir nun am Willy - Brandt - Haus!
In der Hansestadt Lübeck wurde Willy Brandt am 18. Dezember 1913 geboren. Hier verbrachte er seine Kindheit, wuchs in die Arbeiterbewegung hinein, schrieb bereits mit 15 Jahren Artikel für den Lübecker Volksboten und bestand 1932 sein Abitur. In Lübeck begann Willy Brandts mehr als sechs Jahrzehnte dauernder Kampf für mehr Gerechtigkeit und eine soziale Demokratie. 1933 musste er nach Norwegen ins Exil zu gehen, wo er seinen Kampf gegen den Nationalsozialismus fortsetzte. 1972 verlieh Lübeck dem damaligen Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger die Ehrenbürgerschaft.
Quelle und Weiteres: :link:
Den eigentlichen Anstoß das Willy - Brandt - Haus zu Gründen gab der berühmte Künstler Günter Grass, der den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder für die Idee gewinnen konnte es in Lübeck zu errichten.
Im Haus ist eine Dauerausstellung "Willy Brandt - Ein politisches Leben im 20. Jahrhundert".
Sie erzählt Brandts Werdegang vor dem Hintergrund der wechselvollen Geschichte Deutschlands und Europas im vergangenen Jahrhundert.
Von weiteren Sehenswürdigkeiten können wir auch noch berichten, die nicht im Touristenbüro oder im Internet zu finden sind.
Man gehe einfach offenen Auges durch die Straßen und entdeckt dann z.B. so schöne Verziehrungen:
Das Theaterfigurenhaus sieht allerdings schon etwas ramponiert aus:
Auch in den Parks ist es wunderschön.
Bei unserem Besuch blühte zwar noch nicht viel und bei dem was blühte wussten wir wieder einmal nicht oder ahnten nur was es ist.
Bei diesem Prachtstück
war noch nichts zu sehen, aber mit dem blauen Himmel sieht es einfach toll aus!
Hier nun etwas Kontrast
Auch bei genauerem Hinsehen wussten wir nicht genau was es ist.
Lefteri hatte einen Tipp doch den habe ich schon wieder vergessen
Und was für Knospen sind das nun wieder?
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Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
den einen, wenn man hinausfährt,
erlebnishungrig und voller Erwartung -
und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.
(Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise) -
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Das Holstentor kennt Ihr ja schon.
Original von Schnuppi
Man kann da auch rein und dort u.a. verschiedene Modelle des Tores bewundern.
Das hier ist zum Aufklappen bzw. -schieben:
Die Mauern sind drei Meter dick, Lübeck war über Jahrhunderte uneinnehmbr, erst Napoleons Truppen haben die Stadt besetzt, allerdings nicht über das Holstentor, sondern das gegenüberliegende Burgtor.
So sah die Stadt im Mittelalter aus, links das Holsten-, rechts das Burgtor.
Die Stadt lebte von den Schiffen, unter dem Dach hängen zahlreiche Modelle davon.
Die Folterkammer, die Schnuppi erwähnte, scheint nicht mehr zu existieren, oder ist zumindestens ohne Führung nicht zugänglich. Naja, muss man ja auch nicht unbedingt haben.
:wechsel: 
Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön. - Kurt Tucholsky - -
Wenn man vom Holstentor die Untertrave weiter läuft (da wo wir wenige Meter weiter mit dem Boot
gefahren sind) findet man unweit des Marzipanspeichers
das Modell des Blauen Turmes,
der selber nicht mehr steht.
Vorbei an solchen schönen Stücken
begibt man sich wieder in die Stadt
und steht bald vor St. Jakobi.
Auch die Jakobiner mögen keinen Atomstrom
St. Jakobi ist eine Seefahrerkirche und deshalb fand hier auch das einzige geborgene Rettungsboot der 1957 untergegangenen Pamir einen würdigen Platz. Hier ein Modell dieses Segelschiffs.
Von den 86 Mann Besatzung überlebten nur sechs den Untergang,
einer davon in diesem Rettungsboot.
:wechsel: 
Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön. - Kurt Tucholsky - -
Unweit der Jacobikirche mit ihrer Seemannstragik finden wir das Heilig-Geist-Hospital.
Erbaut 1226, diente es seit damals und in Teilen auch noch heute aus Alten- und Pflegeheim. Früher lagen die zu Pflegenden in einer großen Halle, 1820 wurden in diese Halle Einzelkabinen eingebaut. Dort liegt heute niemand mehr, aber man kann einzelne Kabinen besichtigen.
Bissl eng, aber, verglichen mit dem großen Saal, etwas "individueller
Wir sind jetzt schon fast am Ende der Altstadt,
links der Marstall.
Das Burgtor, durch das wir die Altstadt verlassen, bestand früher ähnlich wie das Holstentor aus mehreren Teilen,
wovon nur noch der innerste Teil erhalten geblieben ist -
rechts hinterm Tor ein Teil des Marstalls.
Vom äusseren Burgtor gibt's noch ein Modell, an dem die Autos vorbei brettern.
Von der Burgtorbrücke hat man einen guten Blick in den Hafen.
In den wollen wir heute aber nicht, sondern wir wollen uns noch einige Gänge anschauen.
Der hier heisst Petersilienstraße, und im Gegensatz zu manch anderen Gängen
kommt man auf der anderen Seite wieder raus.
Um in Hoeppners Gang reinzukommen, darf man nicht allzu groß oder breit sein,
aber Lefteri schafft das
Für Bilder isses hier etwas eng
aber das ist nur am Anfang so.
Rechts sind wir reingekommen, das umrankte Backsteinhaus links hatten wir eben schon,
und wenn wir uns jetzt umdrehen, kommen wir auch wieder raus,
sogar ganz unbeengt.
Von hellgrün keine Spur,
aber der Gang heisst so.
:wechsel: 
Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön. - Kurt Tucholsky - -
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Ergänzung zu dem Gängeviertel:
Die Gängebewohner haben Sondererlaubnisse, so dürfen sie z.B. direkt an der Trave direkt ihre Wäsche aufhängen,
Und Bagger müssen natürlich an der Straße bleiben
Und wie man bei dem folgenden Bild erkennen kann muss er auch nicht direkt bei den Gängen abgestellt werden.
Warum diese und mehr Sonderrechte?
Das ist ganz einfach zu erklären.
Als das Gängeviertel gebaut wurde gab es lediglich eine gesetzliche Auflage:
Der Gang durfte nicht schmaler als ein Sarg sein, alles andere war wurscht!
Nun habt Ihr schon ein paar schöne Häuser von der Trave aus gesehen, aber es gibt noch weitere schöne:
Auch eine Musikschule ist direkt an der Trave untergebracht sowie ein Spielplatz!
Bevor wir den Bericht nun bald abschließen, möchte ich heute nochmal kurz mit Euch an Land gehen, nämlich dorthin wo Ihr das Marzipanabitur machen könnt - und das geht wirklich nur hier


Nun jedoch wieder husch an Bord, denn wir beenden unsere Fahrt auf der Trave.
Oh ne, halt Stop, ich habe was vergessen - die Infotafel zum Burgtor (das Ihr schon gesehen habt):

[BLINK]Morgen, wenn nichts dazwischen kommt, endet dann unsere Fahrt.[/BLINK]:o_linie3:
Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
den einen, wenn man hinausfährt,
erlebnishungrig und voller Erwartung -
und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.
(Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise) -
Und es ist was dazwischen gekommen

Nun müssen wir aber wirklich unseren Ausflug langsam beenden.
Schauen wir nochmals von der Trave aus über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten oder genießen einfach so den Ausblick, z.B. darauf:
Tja, so sieht der Hafen mittlerweile z.T. aus. Er wird, trotz einstiger Planung nicht mehr wirklich genutzt und so können sich die Künstler ausbreiten
Schauen wir uns doch lieber wieder dort um, wo es nicht nur Trauriges zu entdecken gibt.
Obwohl mit dem folgendem Bild auch was Trauriges verbunden ist.
Der einstige Bunker:
Die Staatliche Fachhochschule für Technik und Seefahrt fh-luebeck.de/Inhalt/05_Presse…ere_Geschichte/index.html
Auch lohnt es sich die verschiedenen und zahlreichen Brücken nochmals genauer anzuschauen.
Die Klughafenbrücke:
Unter der Brücke - Blick zu ihrem Turm:
Tja und was ist das wohl für eine?


Es ist die Kanalbrücke - nur für Fußgänger!

Am Huexter Damm gibt es 2 Brücken unmittelbar hintereinander:
Die Rehderbrücke:
Einen ganz kurzen Blick möchte ich noch mit Euch auf die Missionsgemeinde werfen - kurz, da diese Gemeinde sehr umstritten ist und ich keine Werbung machen möchte für etwas das ich hinterher bereuen könnte.
Der Bau jedoch ist schön und durchaus Zeigenswert:
Nun wirds wohl doch wieder zuviel denke ich. Es wird also noch ein weiteres Posting von mir kommen, dann ist aber wirklich Schluß
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Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
den einen, wenn man hinausfährt,
erlebnishungrig und voller Erwartung -
und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.
(Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise) -
Auch wenn niemand mehr geantwortet hat, schicke ich jetzt das Abschlussposting - sonst vergesse ich es sicher (ich kenn mich doch).
Schauen wir uns zum Schluß die Mühlenbrücke an - mit Blick auf den Dom:
Hier hat er sich etwas versteckt:
Nun ist er besser zu sehen:
Diese Sichtweise ist auch interessant:
Mittlerweile sind wir auf der Obertrave und können einen guten Blick auf den Dom werfen:
Es nutzt nichts, das Schiff fährt weiter und so können wir nur noch einen Blick zurück werfen:
Und noch ein Schmankerl zum Schluß - der Blick auf 9 Kirchtürme:
Nun aber heißt es gleich aussteigen (wir sind kurz vor dem Anlegen), nämlich dort wo wir begonnen haben:
Bleibt uns jetzt nur noch zu sagen: Auf Wiedersehen, vielleicht in Lübeck
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Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
den einen, wenn man hinausfährt,
erlebnishungrig und voller Erwartung -
und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.
(Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise) -
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Nö, es sind schon 9 - und wenn man die vom Dom einzeln zählt sogar 10.
Ansonsten hat der Bericht viel Spaß gemacht und ich freue mich, das er Dir gefallen hat.:o_linie3:
Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
den einen, wenn man hinausfährt,
erlebnishungrig und voller Erwartung -
und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.
(Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise) -
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