Sind "Ossis" ein eigener Volksstamm?

      Sind "Ossis" ein eigener Volksstamm?

      Das Stuttgarter Arbeitsgericht behandelt heute die Frage, ob "Ossis" ein eigener Volksstamm sind.
      Eine gebürtige Ostdeutsche hatte sich bei einem Stuttgarter Unternehmen beworben und eine Absage mit dem Vermerk "Ossi" erhalten.
      Die Frau fühlte sich diskriminiert und klagte.


      Zudem hatte der potenzielle Arbeitgeber bei einigen Berufsstationen der Frau, die sich als Buchhalterin beworben hatte, "DDR" ergänzt. Es ist das erste Mal, dass ein Gericht über eine Benachteiligung wegen ostdeutscher Herkunft entscheiden muss.


      Quelle und weiteres: swr.de/nachrichten/bw/-/id=162…6247938/zcv14w/index.html
      :o_linie3:


      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      Sind sie, laut Gericht, nicht.
      So kommt ein diskriminierender Firmenchef wieder mal davon :haarerauf:
      Bürger aus Ostdeutschland sind nach dem Urteil des Stuttgarter Arbeitsgerichts kein eigener Volksstamm. Daher können sie sich in Fällen von Diskriminierung aufgrund ihrer regionalen Herkunft nicht auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) berufen.

      (Link wie oben)
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -