Am Dienstagnachmittag (Ortszeit) bebte die Erde in dem ärmsten Land Lateinamerikas. Bereits der erste und schwerste Stoß erreichte eine Stärke von 7,0 auf der Richterskala und richtete schwere Schäden an. Nach Schätzungen von Ministerpräsident Jean-Max Bellerive könnten mehr als Hunderttausend Menschen ums Leben gekommen sein. Weite Teile des Inselstaats auf der Karibikinsel Hispaniola sind verwüstet.
In dem Gebiet, das am schwersten erschüttert wurde, leben den Vereinten Nationen zufolge rund 238.000 Menschen. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Port-au-Prince. Das Epizentrum des Bebens lag nur 16 Kilometer von der Kapitale entfernt, die mit ihren 1,2 Millionen, meist armen Einwohnern als völlig überbevölkert und unterversorgt gilt. Dass das Beben zudem nur in zehn Kilometern Tiefe lag, hat Experten zufolge die Zerstörungen potenziert.
In ganz Port-au-Prince kann nur noch ein einziges Hospital Verletzte behandeln. "Alle anderen Krankenhäuser sind zusammengestürzt", sagte der Leiter des argentinischen Behelfskrankenhaus für die UN-Friedensmission, Daniel Desimone. "Wir sind von den vielen Verletzten völlig überfordert", betonte der Militärangehörige weiter. Mindestens 800 Patienten seien in den ersten Stunden behandelt worden und in zwölf Stunden mehr als als 100 Patienten operiert worden. Aus den höher gelegenen Stadtteilen kämen erst jetzt die ersten Überlebenden in tiefer gelegene Gebiete, fügte Desimone hinzu.
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In dem Gebiet, das am schwersten erschüttert wurde, leben den Vereinten Nationen zufolge rund 238.000 Menschen. Besonders betroffen ist die Hauptstadt Port-au-Prince. Das Epizentrum des Bebens lag nur 16 Kilometer von der Kapitale entfernt, die mit ihren 1,2 Millionen, meist armen Einwohnern als völlig überbevölkert und unterversorgt gilt. Dass das Beben zudem nur in zehn Kilometern Tiefe lag, hat Experten zufolge die Zerstörungen potenziert.
In ganz Port-au-Prince kann nur noch ein einziges Hospital Verletzte behandeln. "Alle anderen Krankenhäuser sind zusammengestürzt", sagte der Leiter des argentinischen Behelfskrankenhaus für die UN-Friedensmission, Daniel Desimone. "Wir sind von den vielen Verletzten völlig überfordert", betonte der Militärangehörige weiter. Mindestens 800 Patienten seien in den ersten Stunden behandelt worden und in zwölf Stunden mehr als als 100 Patienten operiert worden. Aus den höher gelegenen Stadtteilen kämen erst jetzt die ersten Überlebenden in tiefer gelegene Gebiete, fügte Desimone hinzu.
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