16. Juli

      1982: Das Asylverfahrensgesetz der BRD tritt in Kraft.

      Na, das bietet jede Menge Diskussionsstoff!
      :o_linie3:


      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      1945: Auf der Bahnstrecke München–Kufstein muss zwischen den Stationen Aßling und Oberelkofen ein Zug wegen Lokschaden anhalten, der mit ins Rheinland und nach Westfalen zurückkehrenden Kriegsgefangenen besetzt war. Ein Güterzug mit Militärmaterial für die amerikanische Besatzungsmacht fährt auf den stehenden Zug auf. Die genaue Zahl der Opfer schwankt je nach Quellenlage von 102 bis 106 Getöteten.

      † 1985: Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger.
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      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      1896: Der britische Passagierdampfer Drummond Castle kollidiert vor der französischen Insel Ouessant in dichtem Nebel mit einem Riff und sinkt innerhalb weniger Minuten. Nur drei der 246 Passagiere und Besatzungsmitglieder überleben. :hereklick:



      Dieses Bild ist von australischen Ursprungs und wird nun in der public domain , weil ihre Dauer des Urheberrechts abgelaufen ist. Nach Angaben der australischen Copyright Council (ACC), ACC Merkblatt G023v14 (Dauer des Urheberrechts) (Feb 2008)
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      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      Original von Schnuppi
      1982: Das Asylverfahrensgesetz der BRD tritt in Kraft.

      Na, das bietet jede Menge Diskussionsstoff!


      Da habe ich mich wohl leider geirrt :icon_thumbdown:
      :o_linie3:


      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      1377: Der zehnjährige Richard II. wird zum König von England gekrönt.


      Bild ist eine public domain.


      :senf1: Der Knirps hats bestimmt nicht leicht gehabt.
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      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      1945: Die erste Atombombe wird beim Trinity-Test auf dem Testgelände nahe der Stadt Alamogordo in New Mexico gezündet.



      This work is in the public domain
      :o_linie3:


      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      Liebes Kleeblatt, meinst Du aus oder in Nairobi?
      Ich nehme an Ersteres... :kopfkratz:
      :o_linie3:


      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      Danke für die Antwort.
      Habe dann noch eine Interessensfrage.
      Ist die Adoption dann auch hier in :brd: gültig?
      :o_linie3:


      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      Wir haben auch ein deutsches Adoptionsurteil.
      Unsere Tochter ist also praktisch durch das kenianische und das deutsche Gericht verurteilt worden, unser Kind zu sein. :floet1:#


      Scherz beiseite:
      die Adoption gilt international und sie hat die deutsche Staatsangehörigkeit. :winkewinke:
      Viele Grüße vom "Kleeblatt".

      Allein sein zu müssen, ist schwer –
      allein sein zu können, ist schön.

      (Rabindranath Tagore)


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kleeblatt“ ()

      Ah ja. Danke für die :info:

      Vielleicht magst Du so etwas unter der Rubrik "Gut zu wissen" eintragen.#

      LG, Schnuppi :frauenwinken:
      :o_linie3:


      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      16.7.1054: Kirchenspaltung

      Papst Leo IX. exkommunizierte den Patriarchen von Konstantinopel, Michael Cerularios, und seine Anhänger aufgrund politischer und theologischer Differenzen. Als Konsequenz daraus exkommunizierte der Patriarch auch den römischen Papst. Zwar hatte es bereits zuvor mehrfach den gegenseitigen Kirchenbann gegeben, jedoch konnte dies immer wieder beigelegt werden. Das Schisma von 1054 vertiefte sich in den folgenden Jahren, auch weil Rom trotz mancher Einigungsversuche auf seiner Vorherrschaft bestand, und somit dauert die Spaltung der christlichen Kirche in eine orthodoxe und eine römisch-katholische bis heute an.

      kalenderblatt.de/index.php?wha…r=2015&dayisset=1&lang=de
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      Da hab ich doch wieder was dazu gelernt.
      Ich hatte mich schon lange gefragt wie es zu
      diesen 2 verschiedenen christlichen Kirchen
      kam. Und nach so vielen Jahren konnte die
      Kluft immer noch nicht geschlossen werden.
      Selbst auf orthodoxer Seite halten die "Grabenkämpfe"
      zwischen den einzelnen Landeskirchen mit
      den verschiedenen Patriarchen noch an.
      Quelle: wikipedia
      Faktisch bestehen heute in der Ukraine drei größere orthodoxe Kirchen (Moskauer
      Patriarchat, Kiewer Patriarchat, Autonomisten), die um den Status als Nationalkirche konkurrieren.
      Es geht dabei auch um kanonische Legitimität und Immobilien. Hinzu kommt der Streit mit der mit
      Rom unierten Ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, die in rechtlicher Hinsicht dem Papst
      in Rom untersteht.

      Aktuell ist wieder der Zwist zwischen der russischen und
      ukrainischen Kirche von Bedeutung. Dabei unterstützt
      der Kiewer Patriarch konsequent die neue Regierung in Kiew
      inclusive ihrer militärischen Aktionen, also die Säuberung
      der Ukraine von russischstämmigen Ukrainern durch militärische Mittel.
      Der Moskauer Patriarch versucht sich "neutral" zum Staat zu verhalten.
      Er ruft zum Niederlegen der Waffen und zum friedlichen Zusammenleben
      aller Ukrainer auf. Damit macht er sich in den Augen der West-Ukrainer zu einem "Freund"
      Putins und damit zu einem Feind der Ukraine. Etwas weichgezeichnet im Sinne
      der EU/NATO -Sichtweise könnt ihr das hier nachlesen.
      wdr5.de/sendungen/diesseitsvon…-gespaltenen-land100.html
      Wenn am Abend noch das Feuer brennt hat der Schmied den Feierabend verpennt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „COOLmann“ ()

      16.7.1982: Startschuss für Kabelfernsehen

      Privates Fernsehen sei die Pest für jede Kultur und sogar gefährlicher als die Kernenergie, meinte Bundeskanzler Helmut Schmidt.

      1980 war die Einführung von privaten Fernsehprogrammen Wahlkampfthema Nummer Eins. Wer neben den zwei staatlichen Fernsehanstalten ARD und ZDF kommerzielle Betreiber zulassen wolle, gefährde die Grundstrukturen einer demokratischen Gesellschaft, bringe die Meinungsvielfalt in Gefahr und schade der Familie durch Reizüberflutung, so die Argumente der regierenden SPD und FDP.

      Selbst die CDU ist zerrissen, aber in der Mehrheit doch für zusätzlichen Programmangebote. Der Zuschauer solle von ARD und ZDF nicht bevormundet werden, sondern die freie Auswahl haben.

      Nur, der Zuschauer selbst wurde in der gesamten Diskussion kaum befragt. Medienpolitik war schon immer Parteiensache.

      Nachdem Anfang der 1970er Jahre die Technologie der Kabel- und Satellitenkommunikation aufkam, begann in Deutschland eine einzigartige Auseinandersetzung, die bis heute typisch ist für Zukunftsentscheidungen. Sie waren damals geprägt von Angst. Angst vor mächtigen Konzernen, die die Massen manipulieren könnten. Angst vor der Bevölkerung, dass sie sich von den Programmen abwenden könnten, die über Rundfunkräte von den Parteien kontrolliert wurden.

      Inzwischen wirkt der politische Streit um die Zulassung von Privatfernsehen geradezu skurril und bizarr. Enquete-Kommissionen prüften die Technik, die möglichen Veranstalter, die gesellschaftlichen Auswirkungen. Nach über 60 Sachverständigenanhörungen in zwei Jahren entstanden 136 Aktenordner und eine Empfehlung für den technischen Ausbau eines bundesweiten Kabelsystems. Für das Privatfernsehen gäbe es allerdings (Zitat) "keinen ausgeprägten, drängenden Bedarf".

      Ganzer Text: kalenderblatt.de/index.php?wha…r=2016&lang=de&dayisset=1

      Grizzly sein :senf2:

      Also ich find nicht :kratz:
      dass unser TV-Programm durch die Privatsender interessanter geworden ist.
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      Die Auswirkungen des "Privatfernsehens" für die Gesellschaft sind in der Tat
      tiefgreifend. Nur weil wir uns mittlerweile daran gewöhnt haben, nehmen wir
      das nicht mehr wahr.
      Oberflächlich gesehen ist es der unerträgliche Anteil der Werbung zur Gewinn-
      erzielung. Und natürlich erhalten finanzstarke Kräfte in der Gesellschaft ein
      flächendeckendes mediales Sprachrohr zur Meinungsbildung.
      Doch viel manipulativer ist die gezielte Förderung des Individualismus. Wenn jeder
      etwas anderes schaut bleibt zum Schluß keine Basis mehr für ein gemeinsames
      "Fernsehgespräch". Das Medium Fernsehen als neutrales Bindeglied in der
      Gesellschaft wurde damit zu Grabe getragen. Als ich Kind war saß die ganze
      Familie bei Rudi`s "Am laufenden Band " vor dem Fernseher. Irgendwann wurde
      dann selbst die große Samstagabendshow "Wetten das...." zu Grabe getragen und
      durch medial vernetzte Reality(Spanner)-Shows ersetzt. Ich kann mich noch gut
      an einen Spruch aus den Anffängen dieser "Amerikanisierung" des deutschen
      Fernsehens erinnern.
      "Gott sieht alles....nur nicht Dallas." :zwinker2:
      Wenn am Abend noch das Feuer brennt hat der Schmied den Feierabend verpennt.
      Ein TV-Gerät war für viele Studenten bis Anfang 80er verzichtbar. Ich erinnere mich noch, wie unsere ganze WG (9 Leute samt Anhang) auf dem Boden des Wohnzimmers unserer 80jährigen Vermieterin lagerten um auf ihrem alten Schwarz-Weiss-Gerät ein Fußball-Länderspiel zu sehen - das Bild hatte so viel "Schnee", dass man kaum den Ball sah.
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      Die Fernseher hielten bei uns in die Studentenwohnheime Anfang
      der 80ger Jahre Einzug. Aber nicht wegen den Fernsehsendungen..... :zwinker2:
      sondern sie wurden für die ersten Homecomputer gebraucht.
      Meist in Combi mit einem Kassettengerät als Datenspeicher.
      Aber wer kann sich schon heute noch an einen C64 erinnern?
      Ich schon! Das spannende an diesen Erinnerungen ist eigentlich
      nicht die technische Realisierung an sich, sondern diese kribbelnde
      Faszination, die diese Geräte damals auslösten. Es war das Gefühl
      eines etwas gänzlich Neuem gegenüberzustehen.
      Wenn am Abend noch das Feuer brennt hat der Schmied den Feierabend verpennt.