




Original von Schnuppi
1988: Gegen Ende des Ersten Golfkriegs gegen den Iran fliegt der Irak unter Diktator Saddam Hussein einen zweitägigen Giftgasangriff auf die hauptsächlich von Kurden bewohnte Stadt Halabdscha im Nordosten des Irak. Rund 5.000 Menschen kommen bei dem vermutlich von Ali Hasan al-Madschid angeordneten Angriff ums Leben, über 7.000 Menschen tragen dauerhafte Gesundheitsschäden davon.
Es hilft zwar weder den Opfern noch Angehörigen, aber ich bin froh das er endgültig weg vom Fenster ist!

Die Veröffentlichung markierte eine deutliche Wende in der öffentlichen Meinung zum Vietnamkrieg, sowohl in den USA wie auch in der ganzen westlichen Welt, und trug entscheidend zur Mobilisierung der Antikriegsbewegung bei.

Unter dem Motto „7000 Eichen – Stadt-verwaldung statt Stadt-verwaltung”, ließ Beuys zur documenta 7, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst, vor dem Fridericianum in Kassel 7000 Basaltblöcke in Form eines riesigen keilförmigen Dreiecks auf dem Friedrichsplatz deponieren, mit dem Ziel, den Berg nach und nach abzutragen. „An der Spitze dieses Steinbergs pflanzte Beuys den ersten von 7000 Bäumen; direkt neben der Eiche verankerte er eine der Basaltsäulen vertikal im Boden.“[2] Jeder, der 500 DM spendete, durfte einen Basaltblock entfernen und dafür an anderer Stelle ein Eichenbäumchen einpflanzen, dem daraufhin der jeweilige Steinblock zugesellt wurde.




Eine US-amerikanische Infanterie-Einheit, die aus Soldaten der "Charlie Company" der elften
US-Division bestand, marschierte in das vietnamesische Bauerndorf My Lai ein. Die Stimmung der
US-Soldaten in Vietnam war schlecht. Seit der zu Jahresbeginn begonnenen Tet-Offensive der
Vietnamesen, die den US-Truppen empfindliche Verluste und eine schwere psychische Niederlage
beigebracht hatte, waren die Soldaten in ständige Gefechte mit dem scheinbar unsichtbaren Feind
verwickelt. Die Einheit musste durch Minen und Sprengfallen große Verluste hinnehmen. So brannten
die GIs darauf, sich zu rächen. Gegen acht Uhr erreichten sie My Lai, das umzingelt und nach
vietnamesischen Soldaten durchkämmt wurde. Doch von den angeblichen Guerilleros des "Vietcong",
welche von der US-Aufklärung gemeldet wurden, fanden die GIs keine Spur. Daraufhin begannen die
Soldaten unter dem Kommando von Leutnant William Kelly mit der systematischen Ermordung der
Zivilbevölkerung. Es dauert keine drei Stunden und das Dorf My Lai und 500 seiner Bewohner
existierten nicht mehr. Das Massaker von My Lai gilt als eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte
der US-Army.


Die Gerichtsverhandlungen gegen Calley waren für den 17. November 1969 in Fort Benning
angesetzt, begannen aufgrund mehrfacher Verschiebungen jedoch erst am 16. November 1970.
Einige Bundesstaaten setzten die Flaggen aus Solidarität mit dem Angeklagten auf halbmast
und die Gouverneure riefen zu Sympathiekundgebungen für Calley auf. Einer dieser Gouverneure
war der spätere US-Präsident Jimmy Carter.
Am 29. März 1971 wurde Calley, der auf Befehlsnotstand
beharrte, der vorsätzlichen Tötung von 22 Zivilisten schuldig gesprochen und am 31. März 1971 zu
einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Schon am darauffolgenden Tag, dem 1. April 1971, verfügte
Präsident Richard Nixon seine Haftentlassung. Calley bekam lediglich Hausarrest. Am 20. August 1971
wurde seine nominelle Strafe durch die Army jedoch auf 20 Jahre verkürzt, danach vom
Heeresstaatssekretär der Vereinigten Staaten Howard H. Callaway nochmals1974 wurde halbiert.
Calley durch Richard Nixon endgültig begnadigt.
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