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Zum Ende der Seite springen EU..so viele gutbezahlte Entscheidungsträger
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COOLmann COOLmann ist männlich

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EU..so viele gutbezahlte Entscheidungsträger Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

...und trotzdem keine Kompetenz zum Problemmanagment.
Brexit hier und da, mit oder ohne "Deal", nachverhandeln
ja/nein..... Langsam beschleicht mich das Gefühl, das die
Entscheidungsträger der EU wie ein Kapitän blind durch
den Nebel fahren. Und ihr Nebelhorn ist einzig der eigene
temporäre Vorteil.
Aber das Ding mit dem Brexit ist in einem größerem Kontext
zu sehen. Großbritannien, in der eigenen Warnehmung immer
noch eine wirtschaftliche/politische/militärische/neokoloniale
Macht kann sich den Inhalten der EU nicht unterwerfen. Viel mehr
sind sie ein Teil der Allianz USA/Kanada/Australien....sowohl in
der neokonservativen Wirtschaftsideologie als auch im Verständnis
als Nation. Wenn wir nun um das "Faustpfand" Irland mit ihnen
ringen, als ob sie unsere Feinde wären macht die EU den gleichen
Fehler wie mit Rußland und der Ukraine. Oder praktisch ausgedrückt:
Wenn wir sie zwingen in der EU zu bleiben haben wir ein starkes
Mitglied das zumindest zu 50% immer gegen die EU arbeitet.
Sollten wir sie in der Irland-Frage weiter so demütigen haben wir uns
ein Land an der Peripherie der EU geschaffen, das sich dafür
"revanchieren" wird. Damit hat die USA einen treuen Vertreter für
ihre Interessen in Zentraleuropa. Gute Arbeit Brüssel!!!!!

PS: Es war vor Jahren schon mal eine Denksportaufgabe für die
Vertreter der EU wie man ein Regelwerk schafft,um ein Land an
der Peripherie als Bindeglied zwischen 2 Wirtschaftssystemen
zu integrieren. (EU/Ukraine/Euroasische Wirtschaftsgemeinschaft)
Besonders hervorgetan hat sich dabei Günther Oettinger.
Er ist einer der Nasen, denen wir letztendlich den Ukraine-Konflikt
verdanken. Schauen wir mal, was sie aus der Irland-Frage machen. haarerauf

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von COOLmann: 30.01.2019 18:41.

30.01.2019 18:29 COOLmann ist offline E-Mail an COOLmann senden Beiträge von COOLmann suchen Nehmen Sie COOLmann in Ihre Freundesliste auf
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Großbritannien ist keine Einheit. Insbesonders die Schotten waren zu fast 2/3 gegen den Brexit. Und das Brexit-Votum von gerade mal 52% war das Resultat einer beispiellosen Hetz- und Lügenkampagne, angefangen vom ehemaligen Aussenminister Boris Johnson.

Die Briten wissen jetzt, was sie bei einem Brexit erwartet, vor zwei Jahren wussten sie das mehrheitlich nicht. Also wäre es ehrlich, jetzt nochmal abzustimmen.

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31.01.2019 10:20 Grizzly ist offline E-Mail an Grizzly senden Homepage von Grizzly Beiträge von Grizzly suchen Nehmen Sie Grizzly in Ihre Freundesliste auf
COOLmann COOLmann ist männlich

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Vorwort:
Als Mensch der in einer "Diktatur" sozialisiert wurde
kann ich dem Aufstand unserer Medien gegen eine
Sendelizens für RT und Sputnik in Deutschland nur
ein müdes Lächeln abgewöhnen. An dieser Stelle
waren wir schon zu Zeiten des "Kalten Krieges".
Aber damals konnten sich die Verfechter noch auf den
Kampf zwischen den beiden Gesellschaftsordnungen
Kapitalismus/Kommunismus rausreden. Heute ist es
das was es eigentlich immer war: Die Herstellung der
Deutungshoheit über die Welt durch das herrschende
System. Erster Schritt dazu: Unterdrückung aller anderen
Sichtweisen/Fakten/Meinungen...egal ob fake oder real.

Ausgehend von diesem Gedanken wird es nun verständlich,
warum wir in Deutschland so wenig über die eigentlichen
Beweggründe der Briten bei der Zugehörigkeit zur EU
erfahren. Ein Desaster, das man auf die Beobachtungen
unserer Nachbarn hören muß weil manche Sachfragen es
nicht in unsere Schlagzeilen schaffen (vielleicht auch dürfen).
Quelle: sputniknews.com
In dem Beitrag geht es um ein gerade veröffentlichtes Buch einer
britisch/deutschen Journalistin die für den "Guardin" (ein übrigens
pro EU Blatt) arbeitet.
Das Buch:"Exit Brexit: Wie ich Deutsche wurde."
Zitat:
Die „Brexit“-Diskussion ist laut der Auslandsreporterin eher eine innenpolitische Angelegenheit als eine europäische Frage für die britische Politik. „Allein das Wort ‚Brexit‘ hat nichts mit der EU zu tun“, erklärte Connolly im Interview. „Das ist eine Art Identitätskrise, die wir da jetzt erleben. Ich bin ein Kind der Thatcher-Ära, ich bin da groß geworden und sehe heute, wie sich Menschen entfremden vom politischen System. Ich meine, London boomt wirtschaftlich. Aber in vielen Orten Großbritanniens ist es sehr, sehr schwierig für die Menschen. Diese profitieren nicht von der boomenden Wirtschaft. In diesen Teilen Großbritanniens haben viele für den ‚Brexit‘ gestimmt.“ Darunter aber auch wirtschaftlich erfolgreiche Briten, die „ihre Hypotheken schon abbezahlt haben“. Es sei aktuell eine sehr gemischte Gemengelage im Vereinigten Königreich zu beobachten, so die britische Journalistin.

Der Keim des Brexits liegt demnach in dem Sieg des Neo-Konservatismus
ab der Thatcher-Ära im Wirtschaftsgebilde Großbritannien. Die sich daraus
ergebenden gegensätzlichen Lebensperspektiven für die unterschiedlichen
Lebensräume spalten die Gesellschaft. Deshalb ist allein die Perspektive
zur EU-Mitgliedschaft entsprechend dem Anteil der Nutzniesung völlig
unterschiedlich. Warum können unsere Medien das nicht zum Thema
machen? Weil die Angst vor den selben Fakten in den anderen EU-Ländern
die Machthabenden zu dem Mittel der "Informationsblase" greifen läßt.

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von COOLmann: 02.02.2019 11:00.

02.02.2019 10:56 COOLmann ist offline E-Mail an COOLmann senden Beiträge von COOLmann suchen Nehmen Sie COOLmann in Ihre Freundesliste auf
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Der Fachbegriff "Informationsblase" ist übrigens ein
eingeführter Begriff für das einseitige Wahrnehmen
von Inhalten aus dem www. Dabei wird erstmal nicht
unterschieden ob es selbst auferlegt ist oder durch
das Medium gesteuert wird.
Wie können wir dem nun entkommen?
Ich könnte Euch nun viel erzählen von Fakten zusammentragen,
von mehreren Seiten beleuchten, zwischen den Zeilen lesen,
Wahrscheinlichkeiten der Realität bewerten und den eigenen
Standpunkt zwecks Begutachtung der Fakten auf eine neutrale
Ebene verlassen. Doch dafür gibt es Fachleute. Und die lasse
ich gern zu Wort kommen:
Quelle: https://www.focus.de/digital/dldaily/deb...d_10232243.html
Besonders zielführend ist eine Textstelle
Zitat:
Wir brauchen eine Bullshit-Resistenz!
Die digitale Gesellschaft, in der sich jeder jedem mitteilt, steckt also nicht in
einer Wahrheits-, sondern in einer Vertrauenskrise, weil wir den
Informationen nicht ansehen können, ob sie verlässlich sind. Die
Verantwortung für die Wahrheit liegt damit bei jedem Einzelnen, und daher
benötigen wir eine Bullshit-Resistenz, um uns gegen Fake News,
Verschwörungstheorien und Unfug aller Art zu wappnen. Das bedeutet
einerseits, kritisch zu denken und sich nicht aus mentaler Faulheit auf den
Bauch zu verlassen – also Einzelfällen kein Gewicht geben, persönliche
Erlebnisse ignorieren, Quellen überprüfen und nichts für bare Münze
nehmen, nur weil es einfach klingt oder einem vertraut vorkommt.
Kritisches Denken ist anstrengender als Katzenvideos weiterzuleiten -
doch es führt kein Weg daran vorbei.

Noch wichtiger ist, sich vor Stammesdenken zu hüten, sich also nicht
ideologisch den Linken oder Rechten zuzuordnen, um
einen kühlen Kopf und damit eine innere Neutralität gegenüber den Fakten
zu behalten. Kritisches Denken ist oft anstrengend, daher sind Katzenvideos
für die Auflockerung zwischendurch unbedingt zu empfehlen. Doch am Ende
führt kein Weg daran vorbei: Wir müssen an uns arbeiten, um uns gegen
Lüge und Täuschung zu schützen. Bullshit-Resistenz ist eine Kardinaltugend
für das 21. Jahrhundert.

Nun wieder zurück zum Brexit.....
Am Beginn stand laut folgender Quelle auch der Hilfeschrei des britischen
Gesundheitssystems. Ich kann mich noch ganz dunkel an die Bilder von
diesem Bus erinnern, die bei uns durch die Presse gingen. Dabei war die
propagierde Zahl von 350 Millionen € pro Woche an Überweisung nach
dem EU-Festland wohl überzogen. Nachrechnungen sprechen jetzt von
170...250 Millionen Euro pro Woche die an die EU die ohne Rückleistung
gezahlt werden. Jetzt frage ich mich, wieso die EU darauf kommt das
13,5 statt 18,9 Milliarden plötzlich ein Grund sein sollen, bei einem neuen
Referendum für den Verbleib zu stimmen? Da muß wohl mehr kommen.
Und vorallem keine permanenten Erpressungsversuche von Seiten Brüssels!!!!
https://faktenfinder.tagesschau.de/ausla...mpaign-101.html

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02.02.2019 18:44 COOLmann ist offline E-Mail an COOLmann senden Beiträge von COOLmann suchen Nehmen Sie COOLmann in Ihre Freundesliste auf
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Die Propaganda der Brexiteers war in ihrer Gesamtheit erstunken und erlogen. Gipfel davon war der Mord an der Labour-Politikerin Jo Cox durch einen Brexiteer. Anständige Politiker hätten spätestens zu diesem Zeitpunkt die gesamte Abstimmung gestoppt, denn alles weitere war eine Endlos-Provokation, die zur Spaltung des Landes führen musste und geführt hat. Einziger Ausweg: Eingeständnis, dass die Brexit-Abstimmung ein Irrtum war, Folge einer Lügenkampagne, und alle Uhren auf Null stellen. Dann die Einführung einer gesalzenenen Millionärssteuer und Zuscheissen der randständigen Gebiete mit Infrastrukturhilfen.
Nur so geht's.

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03.02.2019 11:16 Grizzly ist offline E-Mail an Grizzly senden Homepage von Grizzly Beiträge von Grizzly suchen Nehmen Sie Grizzly in Ihre Freundesliste auf
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Aus Sicht der Briten (die ja eng mit dem us-amerikanischen
Wirtschaftsmodell verbandelt sind) ist der Verbleib im Korsett
der EU echt eine Zumutung. Und solange die EU nicht in der
Lage ist, bessere Bedingungen für ihre "starken" Mitgliedsstaaten
zu erkämpfen wird es den Briten auch nicht gelingen, eine Mehrheit
ihrer Bevölkerung zur Entscheidung gegen das amerikanische Modell
zu bringen.
Alles in allem ist eine EU-Zugehörigkeit nur ein "Feigenblatt".
Bei genug gutem Willen auf beiden Seiten läßt sich alles auch ohne
direkte Mitgliedschaft organisieren. Und mal so unter uns......
das eigentliche Zugpferd ist eh die NATO-Mitgliedschaft. Selbst bei
den Peripheriestaaten stand vor dem Eintritt in die EU (ist der Köder)
der Beitritt zur NATO (ist das Ziel). Und das hat doch Richtung
Nord/Osteuropa bisher bestens gefunzt.

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03.02.2019 12:12 COOLmann ist offline E-Mail an COOLmann senden Beiträge von COOLmann suchen Nehmen Sie COOLmann in Ihre Freundesliste auf
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