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Zum Ende der Seite springen Bosnien und Herzegowina 2010
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Schnuppi Schnuppi ist weiblich

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Und dennoch hast Du Dich entschlossen sie zu machen.

Offen gesagt, ich weiß nicht ob ich mich dazu durchgerungen hätte.
Aber wenn ich Deinen Bericht lese und die Fotos dazu sehe dann ist es sicher gut und wichtig das diese Reisen angeboten werden.

P.S. Dieser Reiseteilnehmer un gefällt mir besonders zwinkern Schlimm?



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27.08.2010 12:44 Schnuppi ist offline E-Mail an Schnuppi senden Homepage von Schnuppi Beiträge von Schnuppi suchen Nehmen Sie Schnuppi in Ihre Freundesliste auf
Fuchsie Fuchsie ist weiblich

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Zitat:

Original von Schnuppi
Deine bisherige Reiseschilderung ist für mich ein Wechselbad der Gedanken und Gefühle, aber ich bin dankbar das ich sie so "miterleben" darf
ich auchyes2

PS: Ich finde das Foto auch daumenhochklein , der Mann kommt mir irgendwie bekannt vor hinterhand_lachen

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Liebe Grüße von
27.08.2010 13:37 Fuchsie ist offline Beiträge von Fuchsie suchen Nehmen Sie Fuchsie in Ihre Freundesliste auf
Lefteri Lefteri ist männlich

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Zitat:
Original von Schnuppi
P.S. Dieser Reiseteilnehmer un gefällt mir besonders zwinkern Schlimm?


Nachdenken Ich kann's verkraften - zumal er mir irgendwo ähnlich sieht.
Was zeigt, dass Du nicht plötzlich auf junge athletische Blonde abfährst, sondern einem bestimmten Typ treu bleibst
zwinker2


Es wird wärmer - wir nähern uns Mostar, dem "Backofen" des Landes.




Das ist nicht Hundertwasser (der wär auch bunter), sondern Mostar-West.


Wir überqueren die Neretva und kommen damit nach Mostar-Ost, wo unser Hotel wartet.







Hier, im Hotel Ero, wartet ungewohnter Luxus auf uns -
hier hat auch der ehemalige Bremer Bürgermeister Hans Koschnik residiert.
Zitat:
Vom 23. Juli 1994 bis zum 2. April 1996 war Koschnick von der Europäischen Union als EU-Administrator für Mostar in Bosnien-Herzegowina mit der Koordination des Wiederaufbaus, der Verwaltung und Infrastruktur der kriegszerstörten Stadt beauftragt. 1994 wurde von kroatischen Nationalisten ein Anschlag mit Granaten auf Koschnick unternommen, bei dem sein Hotelzimmer in Mostar verwüstet wurde, er jedoch unverletzt blieb.


Heute ballert hier niemand mehr herum, aber ich glaube die Spannungen mehr zu spüren als z.B. in Sarajevo. Ebenso sind die Kriegsschäden viel sichtbarer als dort, auch wenn Erich sagt, dass seit seinem letzten Besuch hier sich wieder einiges zum Positiven verändert hätte - baulich zumindestens. Getrennter Schulunterricht für bosniakisch-muslimische Kinder einer- und katholisch-kroatische andererseits zeigt ebenso wie schwere Ausschreitungen vor zwei Jahren nach einem EM-Fußballsieg der türkischen über die kroatische Nationalmannschaft, dass dort die Mauer in vielen Köpfen noch da ist.







Aber, wie gesagt, einiges ist schon wieder in Ordnung gebracht, wie dieser Knast,
an dem wir auf dem Weg zu unserer Stadtführung vorbei kommen.


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27.08.2010 20:41 Lefteri ist offline E-Mail an Lefteri senden Homepage von Lefteri Beiträge von Lefteri suchen Nehmen Sie Lefteri in Ihre Freundesliste auf
Lefteri Lefteri ist männlich

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Wir haben wieder mal die Neretva überquert und sind jetzt auf der Westseite.
Den Namen dieser kleinen hübschen Moschee habe ich leider vergessen.


Die größte Moschee in Mostar ist die Karadozbegovic-Moschee.


Aufgrund des Beschusses durch die serbische Artillerie sowie vor allem durch den kroatisch-bosniakischen Krieg 1993/94 starben über 5000 Menschen allein in Mostar, die auf mehreren Friedhöfen in der Stadt begraben sind.






Das war zu Österreich-ungarischen Zeiten eine Kaserne oder ähnliches -
mit großer Mühe lässt sich noch die Aufschrift "Militär"-??? entziffern.




So, und jetzt kommen wir richtig in die Altstadt.
Hier wuseln die Touristen und Souvenierverkäufer, als wär es nie anders gewesen ...









Das gemauerte Brückengeländer war sehr niedrig, so dass die österische Militärkommandantur befürchtete, einzelne Soldaten könnten, v.a. nach übermäßigem Alkoholgenuss, ein unfreiwilliges Bad in der Neretva nehmen. Deshalb wurde über dem steinernen noch ein eisernes Geländer angebracht, und mit Rücksicht auf die Sicherheit der Touristen wurde das beim Wiederaufbau der Brücke (Eröffnung: 2004) so beibehalten.

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30.08.2010 21:27 Lefteri ist offline E-Mail an Lefteri senden Homepage von Lefteri Beiträge von Lefteri suchen Nehmen Sie Lefteri in Ihre Freundesliste auf
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danke1 Lefteri, für Deinen Reisebericht

Eine schöne Brücke, bestimmt ein gefragtes Fotomotiv.


Zitat:

Original von Lefteri
dass dort die Mauer in vielen Köpfen noch da ist.

ist bei uns auch nicht anders und das nach 20 Jahren, aber ohne Krieg.

Durch den Krieg ist das ist in 50 Jahren noch nicht vergessen muede , wenn nicht noch länger.

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Liebe Grüße von
31.08.2010 08:21 Fuchsie ist offline Beiträge von Fuchsie suchen Nehmen Sie Fuchsie in Ihre Freundesliste auf
Lefteri Lefteri ist männlich

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Um dem Touristengewusel zu entkommen (zu dem wir ja selber beitragen ...) und da es am Himmel nach Gewitter aussieht, werfen wir noch einen Blick von der Alten Brücke auf die Neretva


und suchen dann Deckung vor dem zu erwartenden Platzregen.








Das Brückenbild ist schon unter der sicheren Markise des Restoran Teatar entstanden,


unter die sich auch nomadisierende Lebewesen geflüchtet haben, die nicht im Bus unterwegs sind.


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01.09.2010 23:00 Lefteri ist offline E-Mail an Lefteri senden Homepage von Lefteri Beiträge von Lefteri suchen Nehmen Sie Lefteri in Ihre Freundesliste auf
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Der Regen hat nicht lang gedauert - innen angefeuchtet und aussen trocken, wenn man vom Schweiss absieht, besteigen wir wieder unseren Bus und fahren zur Buna-Quelle. Die Buna ist ein nur 9 km langer Nebenfluss der Neretva und entspringt unter hohem Druck aus einer Karstquelle.

Am Ende des Parkplatzes kann man Fahnen kaufen, damit man nicht vergisst wo man ist, und Teppiche, etwa zu dem Zweck auf den selben zu bleiben. Das aber tun wir gerade nicht, wir wollen zur Quelle.


Das ist erst ein Anfangseindruck ...


der atemberaubenden Felslandschaft.


Direkt neben der Quelle steht ein verlassenes Sufi-Kloster, das man nur bei Einhalten diverser Sittenregeln betreten darf:


So ein Verbotsschild habe ich noch nie gesehen Nachdenken

Egal, Schnuppi ist eh nicht dabei traurigdenkend da kann mir das Liebe-Verbot wurscht sein.

Geld ins Wasser schmeissen darf man auch nicht, warum auch immer -
man soll es lieber ausgeben und die einheimische Wirtschaft ankurbeln, die es bitter nötig hat.


Das Bild vom Klostergebäude ist leider nix geworden, deshalb muss ich es von Wikipedia klauen -
danke, Onkel Wiki hut
Diese Datei und die Informationen unter dem roten Trennstrich werden aus dem zentralen Medienarchiv Wikimedia Commons eingebunden.

Ins Kloster darf man, wenn man den Eintritt bezahlt und sich züchtig eingekleidet hat,
wofür große rote Tücher bereit gehalten werden (kosten nicht mal extra).

Während bei Männern lediglich Kurzbehoste textil nachgerüstet werden müssen,


bleibt bei Frauen nicht viel mehr als die Nasenspitze frei - allerdings sind nackte Füße erlaubt.


Im Kloster war's leider zu dunkel, die meisten Bilder konnte ich hinterher wieder löschen.




Und man hat, wenn man von Kloster die Treppen zur Quelle hinunter geht,
diese direkt vor sich und kann sie rauschen hören.


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02.09.2010 23:12 Lefteri ist offline E-Mail an Lefteri senden Homepage von Lefteri Beiträge von Lefteri suchen Nehmen Sie Lefteri in Ihre Freundesliste auf
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Die Kleiderordnung im Kloster gefällt mir....besonders die für Männer hinterhand_lachen

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03.09.2010 09:36 Fuchsie ist offline Beiträge von Fuchsie suchen Nehmen Sie Fuchsie in Ihre Freundesliste auf
Schnuppi Schnuppi ist weiblich

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Zitat:
Original von Fuchsie
Die Kleiderordnung im Kloster gefällt mir....besonders die für Männer hinterhand_lachen


Mir auch kringeliglach

Ansonsten weiß ich gerade nicht wo ich drauf eingehen soll bzw. kann.
Es sind so viele unterschiedliche Eindrucke, schöne, interessante aber auch bedrückende und das in so kurzer Zeit.
ich brauch doch immer ein bissel länger als die meisten floet1

Was ich merke, ist das mich zu viele Moscheen stören, ich sie - wie andere Kirchen auch - meistens nicht so reizvoll finde, weiß noch nicht genau warum.

Bei diesem Foto un sieht es aus, als ob links eine hohe Mauer sei und nicht ein Drahtzaun.



Habe ich da was falsch verstanden?

Und das Bild, lädt irgendwie zum schwimmen ein - wäre da nicht die unheimliche Höhle biggrin



P.S. Das Liebesverbotsschild habe ich auch noch nirgends gesehen.
Ist schon bemerkenswert, das sowas aufgestellt wird, denn damit ist sicher auch eine normale Umarmung nicht erlaubt.

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03.09.2010 15:04 Schnuppi ist offline E-Mail an Schnuppi senden Homepage von Schnuppi Beiträge von Schnuppi suchen Nehmen Sie Schnuppi in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Bei diesem Foto sieht es aus, als ob links eine hohe Mauer sei und nicht ein Drahtzaun.



Diese Schräge ist keine Mauer, sondern ein Berg.
Das Geländer ist auch kein Drahtzaun, sondern ein Eisengeländer - sorry, die Aufnahme ist etwas irreführend.


Zurück zur Buna-Quelle.
Da es eine Karstquelle ist, steht das aus der Höhle strömende Wasser unter Druck, und es ist deutlich kühler als die Umgebungsluft. Am Sufi-Kloster haben das Schlauköpfe ausgenutzt, indem sie ihre Getränkekisten zwecks Kühlung ins Wasser gelegt haben.


Ansonsten hat man mit der Strömung früher mehrere Wassermühlen gespeist, aus denen inzwischen Restaurants geworden sind. man muss, wenn man sich innerhalb dieser Gaststätten bewegt, schon aufpassen, dass man nicht plötzlich
im Wasser liegt ...

Ansonsten sorgt der Nebel über dem Wasser für eine romantische Athmosphäre



besonders bei Sonnenuntergang.




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03.09.2010 22:41 Lefteri ist offline E-Mail an Lefteri senden Homepage von Lefteri Beiträge von Lefteri suchen Nehmen Sie Lefteri in Ihre Freundesliste auf
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