Sticky Region Hessen - Rhein-Main

      Mit dem wachsenden Fluglärm über Frankfurt wird auch der Protest am Boden lauter: Am Sonntagnachmittag sind Gegner des Flughafenausbaus erneut auf die Straße gegangen – oder vielmehr ans Mainufer. Zwischen Oberrad und Niederrad bildeten sie unter dem Motto "Hand in Hand für unsere Zukunft" auf der Sachsenhäuser Mainseite eine rund vier Kilometer lange Menschenkette.

      Laut Veranstalter beteiligten sich daran rund 8.000 Menschen, die Polizei sprach von 4.000 Teilnehmern. "Die Kette war von Oberrad bis Niederrad geschlossen", freute sich Mela Krauß von der Bürgerinitiative "Eintracht gegen Fluglärm". Sogar eine La-Ola-Welle entlang der Menschenkette habe geklappt.

      Symbolisch sollten durch die Aktion die Stadtteile Oberrad, Sachsenhausen und Niederrad miteinander verbunden werden. Dort ist die Lärmbelastung mit der neuen Landebahn deutlich gestiegen. An der Demonstration beteiligten sich aber auch viele Menschen aus dem gesamten Rhein-Main–Gebiet – etwa aus Mainz, dem Taunus oder Offenbach und Hanau. Zum Abschluss der Menschenkette versammelten sich die Demonstranten noch zu einer Anschlusskundgebung auf der Frankfurter Untermainbrücke.

      Initiatoren der Aktion waren acht Frankfurter Bürgerinitiativen. Sie fordern unter anderem die Stilllegung der neuen Landebahn, ein Flugverbot zwischen 22 und 6 Uhr und eine Deckelung der Flugbewegungen.

      hr-online.de, ganzer Text :klick:
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      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      Bei einem Unwetter in Waldeck bei Korbach sind am Freitag drei Frauen vom Blitz erschlagen worden, eine vierte schwebt in Lebensgefahr. Die Gruppe hatte in einer Golfhütte Schutz gesucht.

      Nach Polizeiangaben schlug der Blitz kurz nach 17 Uhr in dem Unterstand auf der Anlage des Golfplatzes Waldeck ein, in der die Spielerinnen im Alter von 41, 66 und 67 Jahren Zuflucht vor dem Gewitter gesucht hatten. "Sie waren sofort tot", sagte ein Polizeisprecher. Eine vierte Verletzte schwebe noch in Lebensgefahr.

      Die 50-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Nach Angaben des Sprechers riss der Blitz die Hütte beim Einschlag auseinander. Gebrannt habe es aber nicht.

      hr-online.de/website/rubriken/…tandard_document_45240897
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      - Kurt Tucholsky -
      Schlafen gegen Fluglärm
      Fluglärm-Gegner haben die Nacht von Freitag auf Samstag im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens verbracht. Acht Stunden Schlaf an einem fluglärmfreien Ort ? das war die Hoffnung der Aktivisten. Die hessenschau war dabei.

      hr-online.de/website/rubriken/…chlafen_im_Flughafen_1467
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      - Kurt Tucholsky -
      Original von Grizzly
      Bei einem Unwetter in Waldeck bei Korbach sind am Freitag drei Frauen vom Blitz erschlagen worden, eine vierte schwebt in Lebensgefahr. Die Gruppe hatte in einer Golfhütte Schutz gesucht.

      Nach Polizeiangaben schlug der Blitz kurz nach 17 Uhr in dem Unterstand auf der Anlage des Golfplatzes Waldeck ein, in der die Spielerinnen im Alter von 41, 66 und 67 Jahren Zuflucht vor dem Gewitter gesucht hatten. "Sie waren sofort tot", sagte ein Polizeisprecher. Eine vierte Verletzte schwebe noch in Lebensgefahr.

      Die 50-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Nach Angaben des Sprechers riss der Blitz die Hütte beim Einschlag auseinander. Gebrannt habe es aber nicht.

      hr-online.de/website/rubriken/…tandard_document_45240897


      Leider ist nun auch das 4.te Blitzschlagopfer gestorben.

      Ein Sprecher der Polizeistation in Korbach bestätigte am Dienstagabend den Tod der Frau. Die 50 Jahre alte Mutter einer zwölfjährigen Tochter war am Freitag schwer verletzt in die Spezialklinik eingeliefert worden und schwebte seitdem in Lebensgefahr. Die Frau war nach dem Blitzeinschlag eine halbe Stunde lang reanimiert worden. "Sie war mehrere Minuten klinisch tot", so der Polizeisprecher.


      Quelle und Weiteres: hr-online.de/website/rubriken/…tandard_document_45279919
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      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)

      Nach Brand in Lichtenfels

      Jetzt ist es traurige Gewissheit: In einer Brandruine im nordhessischen Lichtenfels haben Polizisten zwei tote Kinder entdeckt. Die fünf und zehn Jahre alten Mädchen galten seit dem Brand am Tag zuvor als vermisst.

      In der Ruine eines ausgebrannten Gasthofs in Nordhessen sind die Leichen von zwei Mädchen geborgen worden. Die Körper der fünf und zehn Jahre alten Kinder hätten im ersten Obergeschoss in einem kleinen Zimmer nahe der Treppe gelegen, sagte ein Polizeisprecher. Sie seien bereits geborgen worden.
      Das Feuer war in der Nacht zum Montag ausgebrochen und zerstörte das Fachwerkgebäude und einen Anbau komplett. Die Ursache für den Brand ist bislang unklar.

      In dem Gasthof sind am Tag des Brandes noch die Leichen einer 34-jährigen Frau und ihrer sechs Jahre jüngeren Schwester gefunden worden. Bei den Frauen handelt es sich nach Polizeiangaben vermutlich um die Tanten der beiden Mädchen. Diese waren bei ihnen in Pflege, wie erste Ermittlungen ergaben. Die Mutter der Kinder lebt in Litauen.


      Quelle und Weiteres: sueddeutsche.de/panorama/brand…emmern-geborgen-1.1478843
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      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      Die Frankfurter Rundschau ist pleite

      Frankfurt am Main - Die Gerüchte über eine mögliche Einstellung der verlustreichen "Frankfurter Rundschau" wabern schon seit Monaten - der DuMont-Verlag ließ dergleichen allerdings immer dementieren, zuletzt im Oktober. Nun steht fest: Die "FR" ist endgültig pleite.

      Heute morgen um 9.45 Uhr hat das Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH beim Amtsgericht Frankfurt am Main Insolvenz angemeldet. Dies bestätigte ein Sprecher des Amtsgerichts dem SPIEGEL. Viele Redakteure wussten zu dem Zeitpunkt vom Schicksal ihrer Zeitung noch nichts, die Pleite wird zur Stunde auf einer Betriebsversammlung verkündet.
      spiegel.de, ganzer Text :klick:

      Aber die Belegschaft hat noch nicht aufgegeben :hbl8: [URL=http://www.fr-online.de/medien/frankfurter-rundschau---in-eigener-sache--es-ist-nicht-das-ende-der-fr-,1473342,20861794.html]:link:[/URL]
      Sie lesen Zeitung aus Leidenschaft, wir machen Zeitung aus Leidenschaft. Das werden wir weiter tun, denn wir sind der festen Überzeugung, dass die Frankfurter Rundschau mit Ihrer Unterstützung und unserer Arbeit eine Zukunft hat. Diese Zukunft will wohl verdient sein, daran werden wir arbeiten.

      Wir werden Ihnen weiterhin jeden Tag eine Zeitung nach Hause oder an den Kiosk liefern, die lohnt, gelesen zu werden. Wir werden Ihnen aus Nepal berichten wie aus Südafrika, aus Berlin wie aus Frankfurt-Bonames. Wir werden über große Politik und kleine Fahrraddiebe schreiben, über Sport und Kultur und Wirtschaft.

      Wir werden die Zeitung drucken und sie zu Ihnen bringen. Auch auf dem iPad und im Web sind wir weiter für Sie da.

      ... dass die Geschichte weitergeht

      Während wir diese, unsere eigentliche Arbeit machen, werden wir mit allem Nachdruck Möglichkeiten suchen und Wege erkunden, die das Erscheinen der Frankfurter Rundschau dauerhaft sichern. Natürlich sind wir dabei auf Sie, unsere Leserinnen und Leser, angewiesen. Wenn Sie uns treu bleiben, können wir unser Ziel erreichen.

      Die Frankfurter Rundschau hat am 1. August 1945 die zweite Lizenz einer deutschen Tageszeitung nach dem Krieg bekommen, sie hat eine lange, stolze und wechselvolle Geschichte erlebt. Wir werden alles dafür tun, dass diese Geschichte weitergeht.
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      - Kurt Tucholsky -
      Der Betriebsrat gibt die Zeitung nicht auf

      Der Betriebsrat des Verlags der „Frankfurter Rundschau“ hofft, dass die Tageszeitung trotz des Insolvenzantrags eine Zukunft hat. „Man muss sich anschauen, was erhaltenswert ist“, sagte am Mittwoch der Betriebsratsvorsitzende Marcel Bathis. So sehe er etwa für die Druckerei, die zahlreiche fremde Kunden habe, Überlebensmöglichkeiten. Das Ziel sei es, so viele der 487 Arbeitsplätze zu erhalten wie möglich. Es gebe eine Reihe von Ideen, wie der Verlag fortbestehen könne - mit einem neuen Investor natürlich, womöglich aber auch in der Form einer Genossenschaft, an der sich Mitarbeiter, aber auch Leser beteiligen müssten. Bathis verwies auf ein ähnliches Modell der Berliner „tageszeitung“, bei der 12 000 Genossenschaftsmitglieder das Überleben des Blattes sichern, fügte aber hinzu, bei allen Überlegungen stehe der Betriebsrat erst am Anfang.

      Bathis äußerte Bedauern darüber, dass die Haupteigentümer der Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH, die die „Rundschau“ herausgibt, nicht mehr Geduld gezeigt hätten. So sei der digitale Auftritt der Zeitung gut angelaufen. Nun werde von der Mediengruppe Dumont Schauberg und der SPD-Medienholding DDVG auf einmal „der Stecker gezogen“. Der Betriebsratsvorsitzende gab zu bedenken, bei der Frage nach dem Überleben der „Frankfurter Rundschau“ gehe es um mehr als den Fortbestand einer Tageszeitung. „Die Gesellschaft muss sich fragen, was ihr der Erhalt der journalistischen Vielfalt und Qualität wert ist.“ Bathis verwies darauf, dass etwa in Frankreich Zeitungen auch durch staatliche Subventionen gefördert würden. Es bestehe auch in Deutschland die Gefahr, dass nur zwei, drei Medienkonzerne übrig blieben.

      faz.net/aktuell/rhein-main/fra…g-nicht-auf-11960954.html
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      - Kurt Tucholsky -
      Tram-Senioren als Eisbrecher

      Seit Tagen lähmt Eis die hochmodernen Frankfurter Straßenbahnen. Das ist die Stunde von "Ebbelwei-Expreß" und Co. Die robusten Tram-Senioren springen für den empfindlichen Nachwuchs in die Bresche.

      "Stöffsche, Spaß und schöne Aussicht" – unter diesem Motto dreht der Ebbelwei-Expreß das ganze Jahr über seine Runden, um Touristen die schönsten Seiten Frankfurts zu zeigen. Mit dem windschnittigen Design der jüngeren Modelle kann der mehr als 60 Jahre alte, bunte Hund im Fuhrpark der Verkehrsgesellschaft VGF nicht mithalten.

      Doch während die aktuelle Straßenbahn-Generation der Stadt am Main gerade bei Schnee und Eis ihr bitteres Fiasko erlebt, zeigt die historische Tram mit ihrer Kastenform und den farbenfrohen Goethe-, Fachwerk- und Lebkuchenmotiven: Auf die Alten ist Verlass.

      Mehr hier:
      hr-online.de/website/rubriken/…tandard_document_47329587
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      - Kurt Tucholsky -
      Die S-Bahnen hier in der Region scheinen nicht (wie die modernen Strassenbahnen in Darmstadt und Frankfurt) so anfällig zu sein, was die Stromversorgung betrifft.

      Ich bin am vergangenen Montag mit der S-Bahn gefahren, weil ich mein Auto nicht frei bekommen habe (drei Zentimeter Eis). Das Einzige war, dass die Bahn fünf Minuten verspätung hatte. Ansonsten sie die Züge hier munter drauf los gefahren. Hat ganz schön geknistert an den Oberleitungen.

      Vier Tote bei schwerem Busunfall auf der A4

      30.12.2014, 20:30 Uhr | dpa, AFP

      Auf dem Weg zu einer Silvesterparty sind bei einem Busunglück in Osthessen mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Der Reisebus stürzte auf der A4 nahe Bad Hersfeld etwa 50 Meter eine Böschung hinunter und überschlug sich. Etwa 40 weitere Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Bus kam nach Polizeiangaben auf den Rädern wieder zum Stehen.

      ( ... ) Der Wagen des 49-Jährigen kam nach Polizeiangaben zwischen dem Autobahndreieck Kirchheim und der Anschlussstelle Bad Hersfeld in Fahrtrichtung Osten ins Schleudern und prallte gegen den Bus. "Warum er (der Wagen) ins Schleudern gekommen ist, dazu können wir noch nichts sagen", sagte Poliuzeisprecher Thomas Rodemer in Fulda. "Ein Sachverständiger wird sich die Fahrzeuge angucken", sagte ein weiterer Polizeisprecher.

      Bis die Untersuchung ausgewertet sei, würden aber noch einige Tage vergehen, betonte er. Der Busfahrer (52) verlor durch die Wucht des Aufpralls die Kontrolle über sein Fahrzeug, der Bus durchbrach auf etwa 100 Metern die Leitplanke und stürzte die Böschung hinunter. Seine Scheiben zerbarsten, das Dach wurde zum Teil eingedrückt.

      Mehr als 100 Retter, darunter Feuerwehren aus umliegenden Landkreisen und drei Rettungshubschrauber, waren im Einsatz. Die Autobahn wurde für Stunden voll gesperrt und am Nachmittag in Richtung Eisenach wieder auf einer Spur und in der Gegenrichtung komplett für den Verkehr freigegeben. Am Abend wurde mit der Bergung des Busses begonnen.


      Quelle und Weiteres: t-online.de/nachrichten/panora…eim-und-bad-hersfeld.html
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      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      Zu :ob:

      Nach dem Busunfall mit vier Toten gestern auf der A4 bei Bad Hersfeld geht heute die Suche nach der genauen Ursache weiter. Ein Sachverständiger wird sich das Auto und den Bus jetzt anschauen. Das sagte ein Sprecher der Polizei. Kritik kommt währenddessen von der Reisebus-Branche. Ein Sicherheits-Experte sagt, ein Grund für die schweren Folgen des Unfalls seien die schwachen Leitplanken an der Unfallstelle. Er fordert, dass die Leitplanken an Autobahnen generell verstärkt und erhöht werden. Sie seien für Autos ausgelegt, nicht aber für große Fahrzeuge wie LKW und Busse. Die machten die Leitplanken einfach platt. ( ... )

      Einen Tag nach dem schweren Busunglück in Osthessen sind die ersten Fahrgäste nach Hause zurückgekehrt. 18 Verletzte seien in der Nacht aus den umliegenden Krankenhäusern entlassen worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. 13 Schwerverletzte müssten weiter in Kliniken bleiben. Einige von ihnen würden auf Intensivstationen behandelt. «Zum Glück ist bisher niemand mehr gestorben», sagte der Sprecher. Wer nur leicht verletzt war, konnte bereits am Dienstag nach Hause.

      Inzwischen ist auch die Identität der vier Toten fest. Es handelt sich laut Polizei um zwei Frauen, 83 und 69 Jahre alt, und zwei Männer, 74 und 79 Jahre alt. Alle vier stammen aus der Pfalz in der Gegend um Landau (Rheinland-Pfalz).

      Ganzer Text: ffh.de/news-service/ffh-nachri…4-tote-und-verletzte.html
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      - Kurt Tucholsky -
      Traurige Bilanz...und ich glaube nicht, daß massivere
      Seitenleitplanken das Problem ganz entschärfen.
      (Unfallsimulationen haben gezeigt: Dann kullert
      der Bus als Ping-Pong-Ball quer über die Fahrbahn.)
      Habe mir gerade ein Bild des unfallverursachenden
      Fahrzeuges angeschaut. Und wie immer werden Klischees
      bedient: BMW-Fahrer mit (für die Witterungsverhältnisse)
      unangepaßter Geschwindigkeit.
      Habe den Kreuzungspunkt A4/A9 in Sichtweite. Hier fährt
      faßt jeden Tag die "Freiwillige Feuerwehr", um solche Typen
      wieder von der Bahn zu sammeln.
      P.S.: Noch ein Wort zur Assoziationskette Autobahn-
      Autobahnkreuz- Autobahnhotel- Soljanka
      [Für Uneingeweihte: Das ist keine russische Servicekraft,
      willig+ billig :snowman_sset_nowink:]

      Sondern ein kleines Eintopfgericht mit Tomate, saure Gurke,
      etwas Paprika und viel kleingeschnittenen Fleisch- und Koch-
      wurststücken in wechselnden Anteilen. Diese wohl aus dem
      slawischen Raum inspirierte Suppe hatte den Ruf des "Reste-
      vernichters". Trotzdem ist sie unheimlich lecker (wenn ordentlich
      gemacht) und auch heute noch bei Einheimischen sehr beliebt.
      Selbst Fleischereien von Großmärkten produzieren das Zeugs
      als Kurz-Konserve. In Gaststätten mit gutbürgerlicher ostdeutscher
      Küche steht sie als Standart auf der Speisekarte unter: warme
      Vorspeisen, Suppen. Der Preis bewegt sich dabei im allgemeinen
      auf dem Niveau der anderen Suppen (Gulaschsuppe, Minestrone...).
      Also so zwischen 4,50...6,50 € für eine übliche Vorsuppentasse, je nach Restaurantkategorie.
      Rechnen wir mal nach, wie sich der Wert dieses Süppchens entwickelt hat:
      5 € => 10 DM => 30 DDR-Mark
      1 : 2 : 6 (Wobei ich nur die "legalen" Kurse berücksichtigt habe.)
      Und wenn man sich die realen Preise in den jeweiligen Zeiträumen anschaut
      2014 5 €
      2000 5 DM
      1989 < 5 DDR-Mark
      sind wir wieder beim Lieblingsspielzeug des Turbo-Kapitalisten:
      die Geldwertvernichtung (aber nur des Geldes der anderen :snowman_sset_cool:)
      Wenn am Abend noch das Feuer brennt hat der Schmied den Feierabend verpennt.

      Post was edited 4 times, last by “COOLmann” ().

      Lieber COOLmann,
      über den Soljanka-Aspekt könnte man gern weiterdiskutieren, das hat aber mit dem (oder überhaupt einem) Unfall weniger zu tun, weshalb ich diesen Teil deines Beitrages dorthin verschoben habe:
      weitblickforum.de/forum/thread.php?postid=29939#post29939

      Zum Unfallgeschehen weiss man immer noch nix Genaues:
      Nach dem schweren Busunglück gehen die Untersuchungen an den beiden Unfallfahrzeuge am Freitag weiter. Die Technik zu überprüfen sowie verstärkt Reifen und Profil unter die Lupe zu nehmen, werde der nächste Schritt sein, erklärte der Sicherheitsbeauftragte vom RDA Internationalen Bustouristik Verband, Johannes Hübner.

      Ganzer Text: hna.de/lokales/rotenburg-bebra…gehen-weiter-4597251.html

      Meines Wissens haben die meisten BMW-Modelle Heckantrieb, der d.h. der schwere Motor ist vorn und der Antrieb hinten. Wie das beim Unfall-BMW war, weiss ich nicht.
      Jedenfalls das Fahrverhalten solcher Autos im Winter störanfälliger, weil auf den Antriebsrädern nicht so viel Druck auf die Straße ausgeübt wird - als ich noch Mercedes-Diesel fuhr, hab ich mir im Winter immer ein schweres Teil (Sandsack, Betonschwelle) in den Kofferraum gelegt. So kommt man besser den Berg hoch oder durch Schneegestöber - lediglich der Bremsweg ist länger, verriet mir ein Taxifahrer, man solle also bei einem Unfall ö.ä. die Polizei nicht noch darauf hinweisen.
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      - Kurt Tucholsky -
      Aufgrund der aktuellen Duerre hat der Edersee einen historischen Tiefstand.
      Mehr dazu:
      Anhaltende Trockenheit und Bauarbeiten im Seegrund ließen den Wasserspiegel weiter sinken. Es befanden sich nur noch 23 Mio. m³ im Edersee. Bei Vollstau fasst der See 200 Mio. m³. Da durch die anhaltende Trockenheit ohnehin ein sehr seltener Tiefstand erreicht war, entschloss man sich nochmals 3 Meter abzulassen, auf jetzt 218 Meter Höhe. Das heißt der Wasserstand war jetzt 27 Meter unter normal. Dadurch konnten dringend notwendige Erneuerungen von im Seegrund verlegten Wasserrohren und Stromkabeln erfolgen.

      "Die Besucher haben die äußerst seltene Gelegenheit alle im See versunkenen Schätze zu besichtigen" teilte uns Hans-Joachim Busch von der Edersee Touristic mit. "Info-Flyer können die Besucher kostenlos in unserem Büro auf der Sperrmauer erhalten", so Busch. Unter anderem sieht man jetzt das Modell der Edersee Sperrmauer. Zuletzt im Jahr 1990 zu sehen, da der Wasserstand wegen Arbeiten an der Sperrmauer künstlich gesenkt wurde.
      Aufgrund trockener Witterung sah man das Modell aber vor über 40 Jahren zum letzten Mal. Also eine einmalige Gelegenheit.
      Dieses Modell wurde vor dem Bau der Sperrmauer erstellt um der Bevölkerung das geplante Projekt vorzustellen und um strömungstechnische Versuche zu machen. Direkt unterhalb der "Bericher Hütte" gelegen, bietet es ein sehr schönes Fotomotiv.
      Und trotz des niedrigen Wasserstandes hat man auch die Möglichkeit das Modell von der Wasserseite aus zusehen, denn die Schifffahrt bietet immer noch Rundfahrten an.
      Das schöne Wetter lädt förmlich zu einem Besuch ein; herbstliche Laubfärbung und der ungewöhnliche Anblick des nur noch zu einem Zehntel gefüllten Sees mit seinen schroffen Ufern lohnt den Weg in die Ederseeregion.

      Quelle und mehr Bilder: voehl.de/index.php/tourismus/s…dersee-das-zweite-gesicht

      Ich war, ein paarmal auch mit Schnuppi, selber schon dort - die Bruecke von Asel sowie die Reste von Berich hab ich in frueheren Jahren auch schon gesehen. Neu ist, dass der Friedhof von Berich wieder aufgetaut ist - hier ein Bildlink:
      saevert.de/bilder/edersee/03101735.jpg
      und hier ein Textlink mit weiteren Bildern:
      naturgewalten.de/edersee.htm
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      - Kurt Tucholsky -