Kalmar/Schweden

      Kalmar/Schweden

      15.7.2013

      In der Annahme, dass ich es nicht in einem Tag von den Åland-Inseln bis Hamburg schaffe (tatsächlich war ich dann drei Stunden schneller als geplant), hab ich mir als Zwischenaufenthaltsort Kalmar ausgesucht, da historisch und stadtbildlich interessant.
      Schon im Mittelalter war Kalmar ein wichtiger Standort für Handel und Politik. Hier fanden mehrere bedeutende Zusammenkünfte statt. Am bekanntesten ist das Unionstreffen von 1397, als die Kalmarer Union gegründet wurde. Schweden, Dänemark und Norwegen waren anschließend bis 1523, als Gustav Wasa, der einige Jahre später zum König gekrönt wurde, mit Schweden aus der Union ausbrach, ein geeintes Reich.

      Kalmars ursprünglicher Stadtkern ist in der Nähe des Kalmarer Schlosses und von Slottsfjärden, wo der wichtige Hafen lag, entstanden. Als Kalmar 1611 von den Dänen angegriffen wurde, gab es große Zerstörungen. Die Stadt brauchte eine sicherere Lage und 1640 wurde beschlossen, den Stadtkern an seinen jetzigen Standort auf Kvarnholmen zu verlegen. Die Bewohner von Kalmar waren zuerst wenig gewillt, aber nach dem Brand von 1647 wurde der Beschluss in die Tat umgesetzt.

      Fast überall im Stadtzentrum von Kalmar wird man aufgrund der sorgfältig renovierten Gebäude und Verteidigungsanlagen aus der schwedischen Großmachtzeit an die einstige Bedeutung von Kalmar erinnert. In vielen der alten Gebäude sind heute bezaubernde Geschäfte, Restaurants und Pubs untergebracht.

      Aus Kalmars HP kalmar.com/de/Om-Kalmar/

      Dass hier aktuell die Frauen-Fußball-Europameisterschaft und sogar ein Spiel des deutschen Teams ausgetragen würde, war mir zum Zeitpunkt meiner Reiseplanung nicht klar. Aber dazu später mehr.

      Vom Bahnhof zum Vandrarhem sind es ca. 2 km, mit Rollkoffer plus Rucksack nimmt man da besser ein Taxi.





      Eingecheckt, Fahrrad geliehen, und ab geht's Richtung Innenstadt.


      Die Türme gehören nicht zum Schloss, sondern zum Dom.

      Links Ostsee, hier mit einem alten Waschhäuschen,


      rechts genaugenommen auch, trotz des seichten Wassers (man beachte die stehenden Vögel) -


      wir befinden uns auf einer Insel (Ängö) und fahren jetzt auf die nächste - Kvarnholmen.
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      Der Marktplatz ist übersät mit Fahnen der Länder, die an der Frauenfußball-EM teilnehmen, auf dem vorgelagerten Parkplatz stehen zahlreiche norwegische und auch einige deutsche Wohnmobile - zwei Tage später soll hier in Kalmar das letzte Gruppenspiel (Deutschland-Norwegen) stattfinden.







      Der Dom wurde 1703 fertiggestellt, nach über 40jähriger Bauzeit, mehr dazu hier:
      www2.kalmar.com/de/to-do/a7/der-kalmar-dom/showdetails







      Dann radeln wir mal weiter übers Kopfsteinpflaster



      in die Larmgatan Richtung Larmtornet.

      Das Wort larm kannte ich bisher nur als "Alarm", weil es an allen möglichen derartigen Apparaten steht, es heisst aber auch "Lärm". In der Larmgatan lag früher die Feuerwache, daher der Name, und der Wasserturm heisst so, weil er am Ende dieser Straße liegt.
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      Am Yachthafen, da wo m.W. vor dem Bau der Hochbrücke die Fähren nach Öland abgefahren sind,


      findet ein öffentliches Squaredancing oder ähnliches statt, daneben ist die Touristeninformation.
      Mit entsprechend informativem Papier versorgt, radle ich weiter Richtung Schloss,


      das für Besucher jetzt (ca. 21h) natürlich schon geschlossen ist.





      Das Denkmal für Gustaf Vasa, der 1520 in der Nähe von Kalmar (da kommen wir morgen hin)
      gelandet war, um Schweden bis 1523 in die Unabhängigkeit zu führen,

      bzw., wie es auf der Inschrift unter dem Denkmal heisst,


      "aus den Fängen der Tyrannei zu befreien", finden wir im Schlosspark nebenan.

      Von dort geht's in die Altstadt, da gibt's dann wieder schnuckelige Holzhäuschen.

















      Die Altstadt wurde durch einem großen Brand 1647 zerstört, danach durften dort zunächst nur noch Gartenanlagen entstehen, während die eigentliche Innenstadt von der Schlossinsel weg nach Kungsholmen verlegt wurde - dorthin, wo wir schon durchgekommen sind. Erst allmählich gab es in der Altstadt wieder Wohnbebauung, wobei vielen Stellen weiterhin einer Schrebergartensiedlung ähneln, vor allem auch wegen des üppigen Grüns, das man so in der Innenstadt nicht findet.







      Eine besonders schöne Gartenanlage ist der Krusensterngarten, da kommen wir morgen hin,


      heut Abend hat er schon zu.

      An einem Rest Stadtmauer entlang geht's wieder Richtung Innenstadt.
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      Einfach spannend, toll und wunderschön bis jetzt :hbl8:

      Beeindruckt hat mich dieses Foto von Dir:



      Das habe ich so noch nie in Natura gesehen - jedenfalls nicht bei entsprechender Wassertiefe.
      Oder stehen die doch auf einem kleinen Stein?
      :o_linie3:


      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      Bevor's dunkel wird, verlassen wir die Altstadt, der Turm dient zur Orientierung.



      Nach der Bahnüberquerung gibt's ein Hindernis ...




      Umgebung gesperrt für Unbefugte ...

      Müssen wir halt aussenrum und drehen eine Runde durch die Fanzone der Frauenfußball-EM,



      und dann geht's zurück zum Vandrarhem.
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      16.7.2013

      Heute, an einem strahlenden Sonnentag, ist erstmal das Schloss dran.



      Das Schloss besteht seit 1180, seine jetzige Forum hat es seit dem 16. Jahrhundert. Über lange Zeit war es Zankapfel zwischen Schweden und Dänemark, 1613 - 1658 war es in dänischer Hand. Danach verlor es seine Bedeutung als Grenzbefestigung, da es seit dem Frieden von Roskilde 1658 keine gemeinsame Landgrenze zwischen Schweden und Dänemark mehr gibt.

      Die meterdicken Mauern, und das ist nur die innere, sollen noch Kanonen abwehren.

      Der Eingang ist gewunden, damit Angreifer nicht nach innen durchschiessen können.

      Heut werden Ritterspiele für Kinder im Schlosshof abgehalten,



      Kinder in "Mittelalterkostümen" sitzen auf einem Pferd und dürfen den Drachen "abstechen",
      also nix für pazifistische Eltern. Aber den Kindern macht's Spass.

      Für die meisten Schlossbewohner war das Leben nicht so angenehm,

      man beachte die Ratte rechts neben dem Bett.

      Jetzt schaumermal weiter hinein



      Upps - wie kommt das Pferd auf den Flur


      ... jetzt sind wir gescheiter.

      Dieser Raum war zunächst Verliess, später Müllhalde für eine darüber liegende Küche. Durch die Oberlichter wurde der Küchenabfall einfach runtergeschmissen - die Leute waren damals wohl nicht so geruchsempfindlich - und irgendwann schüttete man das Ganze einfach zu, das Schloss war ja groß genug.



      Bei der Restaurierung des Schlosses buddelte man diesen Raum wieder frei und fand die ganzen Knöchelchen und was sonst von den Küchenabfällen übrig geblieben war - ein gefundenes Fressen für die Archäologen, die so wertwolle Erkenntnisse über die damaligen Essgewohnheiten sammeln konnten.

      So, jetzt wär aber langsam mein Mittagessen fällig :wurstbier:
      muss ja was für die Archäologen tun, damit die in 500 Jahren was zu buddeln haben :herbstblattwink:
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      In einem der großen Säle ist die königliche Tafel aufgebaut. Der Führer (das ist der Herr ganz rechts mit den weissen Ärmeln und der Mütze) erzählt, dass es eine große Ehre für jeden Würdenträger (Normaluntertanen kamen da eh nicht hin, es sei denn, als Personal) war, den hohen Herrschaften beim Essen zuzugucken, und das konnte sich, ungeachtet des ungestillten eigenen Hungers, über Stunden hinziehen.



      Manchmal lebten die auf der Tafel befindlichen Tiere noch (das ist aktuell nicht der Fall), zum Beispiel erhlben sich beim Anheben eines Deckels weisse Tauben in die Lüfte (was sie dann auf die königliche Tafel fallen liessen, darüber wurde nicht gesprochen), und ähnliche Scherze mehr.



      So ein König oder Hochadeliger brauchte sich auch nicht slebst die Türen zu öffnen, ja sogar der Anblick dieser Prozedur war ihm nicht zuzumuten. Ein vor ihm her gehender Bediensteter klatschte in die Hände, und schwupps ! öffnete sich wie von Geisterhand die Tür.
      Die Türöffner/innen waren natürlich keine Geister ...

      Blütezeit von Kalmar und seinem Schloss war das 15. Jahrhundert. Nach dem frühen Tod des vorgesehen Königs für Dänemark, Norwegen und - seit 1389 - auch Schweden Olaf bestimmte die Königsmutter Margarethe I. von Dänemark ihren Neffen Bogislaw von Pommern zum Nachfolger. Da brauchte es erstmal ein bissl Namenskosmetik, denn ein slawischer Herrscher für ein nordgermanisches Riesenreich, das ging gar nicht, und so wurde aus Bogislaw Erik - der VII., weil's schon vorher ein paar gegeben hatte. Dieser Riesenstaat, genannt Kalmarer Union, war eigentlich gar keiner, sondern zunächst nur ein Handelsbündnis, das dauernd im Clinch mit seinen Nachbarn lag, vor allem der Hanse. Die gaben dann auch das nötige Kleingeld für Söldnertruppen, als es ab 1520 mit diesem inzwischen von den dänischen Königen diktatorisch regierten Staat bergab ging. 1523 bekamen die Schweden wieder ihren eigenen König (dazu später), und das geht bis heute so weiter.

      Aufgrund dieser gewaltsamen Geschichte, zum Teil trachteten sich die Familienmitglieder untereinander nach dem Leben, gab's verschiedenen Geheimgänge und -türen, zum Beispiel diesen als Schranktür getarnten Notausgang. Geholfen hat's nicht immer, einige der hohen Herrschaften wurden abgesetzt oder starben gewaltsam.
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      Tja..die haben früher gelebt....da leben heut bestimmt noch einige so..abgehoben... die wissen bzw wollen garnicht wissen was "unten" los ist. Und den "feinen Leuten" können wir ja heut per Fernsehen auch zu schauen (auch beim essen) und sie lassen uns an ihren Problemen teilhaben...wer sich das "reinzieht" und da gibt es bestimmt zig tausende...da kann man nichts mehr dazu sagen :hbl9: Ich muss da jetzt ganz spontan an die "Geissens" oder wie die heissen denken...neee...das geht garnicht.... :hbl17:..wie doof kann Deutschland sein..wer das guckt :hbl9:
      Liebe Grüße von :fuchsiezwinkertlila:

      Lebe den Tag, solange er dich noch hat.
      Stensö ("Steininsel") ist, wie der Name sagt, eine Insel südlich der Stadt, auf die man mit dem Radl gut hinkommt. Historisch ist sie durch die Landung von Gustav Vasa bekannt, der dort 1520 nach dem Stockholmer Blutbad landete und begann, den Befreiiungskrieg zu führen, mit dem er letztendlich 1523 erfolgreich war.


      Dass man hier auf eine Insel kommt, fällt aus dieser Perspektive kaum auf.

      Ursprünglich stand an dieser Stelle ein Denkmal, das man in die Nähe des Schlosses umgesetzt hat

      - das hier -
      damit es mehr Leute zu sehen kriegen und nicht so weit raus nach Stensö pilgern müssen.



      An die Stelle des Denkmals hat man in Stensö einen Findling gesetzt.



      Als ich dort ankomme, sonnt sich vor dem Stein eine alte Dame, die extra wegen mir ihren Platz räumt, damit sie nicht aufs Bild kommt. Sie beobachtet mich laufend und hält sich dann immer am entgegengesetzten Ende des Steins auf, bis ich fertig bin.





      Das sind jetzt keine betenden Tiere, vor denen auf dem weiteren Inselrundweg gewarnt wird,



      sondern Weidetiere. Die ausgeschilderte Nummer soll man bei Schäden an Tier oder Zaun anrufen.



      Es ist aber alles heil geblieben auf dieser Tour, Radl samt Fahrer, Tiere und Zaun.

      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      Original von Fuchsie
      wie doof kann Deutschland sein..wer das guckt :hbl9:


      Recht haste, wenn ich auch nicht glaube das es nur in :brd: so ist.

      Original von Grizzly
      Als ich dort ankomme, sonnt sich vor dem Stein eine alte Dame, die extra wegen mir ihren Platz räumt, damit sie nicht aufs Bild kommt. Sie beobachtet mich laufend und hält sich dann immer am entgegengesetzten Ende des Steins auf, bis ich fertig bin.



      Wie rührend.
      Hier würde einem das nicht sehr oft passieren, nach meinen Erfahrungen.
      :o_linie3:


      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      Original von Schnuppi
      Original von Fuchsie
      wie doof kann Deutschland sein..wer das guckt :hbl9:


      Recht haste, wenn ich auch nicht glaube das es nur in :brd: so ist.

      Ach so, die Geissens :floet1: Musste mich erst schlau machen, weil ich bisher grad mal wusste, dass es die gibt :kratz:
      Original von Grizzly
      Als ich dort ankomme, sonnt sich vor dem Stein eine alte Dame, die extra wegen mir ihren Platz räumt, damit sie nicht aufs Bild kommt. Sie beobachtet mich laufend und hält sich dann immer am entgegengesetzten Ende des Steins auf, bis ich fertig bin.


      Original von Schnuppi
      Wie rührend.
      Hier würde einem das nicht sehr oft passieren, nach meinen Erfahrungen.

      In der Tat. Meistens rennen sie einem im letzten Moment noch ins Bild. Wie anders diese Frau, die, als ich auf den Stein zuging, in etwa (ich hab natürlich nicht alles verstanden) sagte: "Werter Herr, ich werde jetzt mal aus dem Weg gehen, damit ich ihnen nicht das Bild verstelle." Und das tat sie dann.
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      Von Stensö bin ich wieder in die Altstadt geradelt - mein Vandrarhemcykel ist ein Topgerät, mit 7-Gang-Schaltung,
      das beste Leihrad das ich je hatte. Wollte doch noch in den Krusensterngarten,


      der gestern schon zu hatte.

      Die Familie Krusenstierna hatte diesen Garten seit 1874 in Besitz, zunächst war das auch ein landwirtschaftlicher Betrieb, wobei der Hausherr, ein Aussenhandelskaufmann, von seinen Ostindienreisen vieles mitbrachte, was man im Garten brauchen konnte. Heute ist er eine Stiftung unter der Regie der Stadt Kalmar und einfach ein schöner Park mit Blumen und Obstbäumen sowie einigen alten Holzhäusern, zum Teil alten Funktionsbauten, und man kann dort Kaffee trinken und Kuchen essen, sollte allerdings die Vogelwelt nicht aus den Augen lassen, es sei denn, man ist gekommen sie zu füttern. Das wiederum sieht m.W. das Gartenpersonal nicht so gern, wenn sie ihren guten Kuchen in übelriechende avine Stoffwechselendprodukte verwandelt auf ihren weissen Gartenmöbeln wiederfinden.









      Hier ist, wie ich vom Gartenpersonal erfahre, niemand begraben,

      sondern es sollte ein Erinnerungsmal für eine Gruppe befreundeter Männer sein, die sich zehn Jahre später
      an diesem Kreuz wiedertreffen wollten. Inwiefern das geklappt hat, konnte ich nicht herausfinden.

      Die Äpfel sind abgeerntet,


      die Kirschen noch nicht ganz, aber für einen Kuchen reicht's nicht mehr.
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -
      Auf dem Rückweg in die Stadt sieht man die Ölandbrücke,



      das wär für heut Abend mit dem Radl ein bissl zu weit. Ausserdem will ich mir, wenn ich trotz Schnuppis energischem Telefoneinsatz keine Karte mehr für das EM-Gruppenspiel Deutschland - Norwegen (das für "uns" 0:1 verloren ging, im Gegensatz zum Endspiel, mit umgekehrtem Resultat) wenigstens das Public-Viewing-Spiel der Schwedinnen gegen Italien anschauen.

      Ob das Wetter hält ? Wenn nicht, wären die Knackis (Bildmitte: Knast, rechts: Fanzone) die Lacher,



      weil die hätten es trocken, im Gegensatz zu den die Großleinwand betrachtenden Zuschauern.







      Vor dem Spiel sind die Kids auf dem Spielfeld zugange, und der Ball landet oft im Wasser,


      wofür es ein ruderndes Bergungsteam gibt.

      Das Match der "Großen" am Abend endet 3:1 für Schweden und ist für mich ein würdiger Abschluss meines diesjährigen Urlaubs.
      :reg:
      :wechsel:
      Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön.
      - Kurt Tucholsky -