Sticky Kältebusse und Notfallnummern

      Kältebusse und Notfallnummern

      So können Bürger Obdachlosen helfen

      Eisige Temperaturen, keine Unterkunft - auch 2012 gibt es Menschen, die dankbar für eine Herberge wären oder auf Hilfe angewiesen sind, insbesondere Obdachlose.
      Mit diesen Angeboten können Sie helfen.
      Deshalb gilt: Wenn Sie jemanden nachts auf einer Parkbank oder in einem Hauseingang liegen sehen, holen Sie sofort Hilfe! In vielen Städten in Deutschland gibt spezielle Hilfsangebote für Obdachlose. stern TV hat eine Auswahl sowie eine Liste mit bundesweiten Hilfsangeboten zusammengestellt. Vielleicht speichern Sie sich die entsprechende Nummer einfach in Ihrem Mobiltelefon ab - und können notfalls sofort helfen!

      Achtung In Städten, die keine speziellen Notdienste eingerichtet haben, sollten Bürger notfalls bitte immer die 112 oder 110 anrufen. Das gilt natürlich auch, wenn Sie unter den angegebenen Rufnummern niemanden erreichen.


      Quelle und die Liste der Notfallnummern:

      stern.de/tv/sterntv/kaeltebuss…losen-helfen-1944437.html
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      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)
      Hier hat sich nun noch etwas anderes getan:

      Erfrierungsschutz für Obdachlose

      In Massenquartieren durch den Winter

      Wenn die Temperaturen sinken, kann Wohnungslosigkeit schnell lebensbedrohlich werden. Doch die Kommunen sorgen nur notdürftig für den Erfrierungsschutz der 24.000 Menschen, die in Deutschland auf der Straße leben - wenn überhaupt.


      Von Benjamin Laufer für tagesschau.de

      Den ersten Kältetoten hatte der deutsche Winter in diesem Jahr bereits gefordert, bevor die Temperaturen überhaupt unter den Gefrierpunkt sanken: Am 8. November erfror ein wohnungsloser Mann in Rostock. Passanten fanden ihn in einem Gebüsch in der Altstadt. Ein tödlicher Mix aus Alkohol und Kälte kostete ihn das Leben.

      Jedes Jahr erfrieren in Deutschland Menschen ohne Wohnung. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) hat die Kältetoten seit 1991 gezählt. Insgesamt sind demnach in den vergangenen 22 Jahren mindestens 278 Wohnungslose auf Deutschlands Straßen gestorben - oder auf Parkbänken, in Abbruchhäusern und unter Brücken.

      ( ... )

      Hamburg hat in diesem Jahr sein bislang größtes Winternotprogamm aufgelegt. Am 1. November öffnete die Sozialbehörde in Zusammenarbeit mit Kirchen und freien Trägern Notunterkünfte für 700 Menschen.
      2012 waren es zu Beginn des Winters noch 252 Plätze in Wohncontainern oder ehemaligen Bürogebäuden, die jedoch schnell aufgestockt werden mussten. Insgesamt nutzten 2559 Personen die Schlafplätze im vergangenen Winter. Zeitweise waren die Notunterkünfte so voll, dass Menschen dort statt in den Betten in Fluren oder auf Stühlen schlafen mussten. Das soll in diesem Jahr anders sein, doch Experten aus der Wohnungslosenhilfe gehen davon aus, dass auch die 700 Plätze nicht reichen werden.

      Erfrierungsschutz steht zwar jedem unabhängig von der Nationalität zu, aber besonders willkommen sind wohnungslose Migranten den Kommunen nicht. Und sie werden immer mehr, in Hamburg kamen im vergangenen Winter 42 Prozent der Winternotprogrammnutzer aus Osteuropa. In der Hansestadt werden Wohnungslose, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Grundsicherung haben, in diesem Winter erstmals in separaten, minderwertigeren Unterkünften untergebracht - wenn sie sich als solche zu erkennen geben. "In der Realität findet diese Trennung eher nicht statt", sagte ein Sprecher der Sozialbehörde im Gespräch mit tagesschau.de.


      Quelle und Weiteres: tagesschau.de/inland/obdachlose-erfrierungsschutz100.html
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      Jede Reise hat zwei Höhepunkte:
      den einen, wenn man hinausfährt,
      erlebnishungrig und voller Erwartung -
      und den anderen, wenn man heimkehrt, gesättigt von den Eindrücken
      und in Vorfreude auf das eigene Zuhause.

      (Heinrich Spoerl, Auszug aus "Die Hochzeitsreise)